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812.1 - Traumsequenzen mit Datum

 

10.08.1958

Ich forme meine Hände zu einer Schale, um meine Seele, die wie flüssig ist, vor dem Zerfliessen zu schützen, 1

10.08.1958

Auf einer Strasse kommt mir eine Gruppe junger Frauen entgegen. Sie bewegen sich wie Nonnen. Unter ihnen sehe ich mich selber, 1

05.09.1958

Ein ausgehungerter junger Mann verspeist in einem Restaurant unglaublich grosse Mengen, 2

05.09.1958

Ein junger Mann wirft mir vor, ihn oder sein Geheimnis verraten zu haben, 2

05.09.1958

Ein junger Mann in abgenutzter Kleidung ist ausgehungert und wird verfolgt. Er wirft mir vor, ich hätte ihn verraten, 2

29.10.1958

Im Restaurant gibt es Musik. Eine Frau fordert mich zum Tanzen auf, ich lehne ab. Ein Mann geht auf die Aufforderung ein, ich ärgere mich, 4

29.10.1958

Ich habe Lust auf Beischlaf. Aber der junge Mann reagiert nicht, 4

29.10.1958

Grössere Schulmädchen versuchen ständig, einem kleineren Mädchen (mir), hinterrücks die Schulbücher wegzunehmen. Der Lehrer findet dies nicht so schlimm. Ich werfe die Mädchen samt Mappen ins Tobel, 3

15.11.1958

Es stellt sich heraus, dass ich ein Mann bin, 6

15.11.1958

Mein Bruder K. stirbt. Ein Telefon ruft ihn ins Leben zurück, aber ich habe ein unbehagliches Gefühl, 5

23.11.1958

Ein reicher Mann macht sich auf den Weg, um seine Geldkassette im Geldschrank eines Nebengebäudes zu versorgen, 7

23.11.1958

Während des Saitenspiels meines Therapeuten, beginnen sich die Gesichtszüge des jungen Patienten zu entspannen und die Augen zu leuchten, 7

23.11.1958

Ein aus der Wildnis zurückgekehrter und dort verwilderter junger Mann wird von einer jungen Frau gefesselt, weil er zunächst angebunden werden müsse. Später bin ich selber die Frau, 7

26.11.1958

Mein Bruder N. soll ins Gefängnis eingesperrt werden. Die Gründe sind nicht klar. Daher verhelfe ich ihm zur Flucht, 9

26.11.1958

Ich kann das öffentliche WC nicht benützen. Immer drängt sich jemand dazwischen, zuletzt ein Schwarzer, 8

26.11.1958

Ich habe das Gefühl, in eine dubiose Sekte geraten zu sein. Mit einem hohen Lösegeld kann ich mich freikaufen, schimpfe aber auf die traurigen Machenschaften, 8

26.11.1958

Ein Schwarzer bricht die WC-Türe beim öffentlichen Abort gewaltsam auf und zwingt mich, mit ihm zu gehen, 8

26.11.1958

Ich habe das Gefühl, in eine dubiose Sekte geraten zu sein. Mit einem ziemlich hohen Lösegeld kann ich mich freikaufen, 8

09.12.1958

Die Kinder, die in Gefangenschaft sind, haben von Leid gezeichnete Gesichtszüge, 10

09.12.1958

Während der Flucht verwandelt sich meine Schwester S. wegen zu grossen Strapazen in ein zweijähriges Kind. Sie war auf dem Gepäckträger meines Velos mitgefahren, 10

21.12.1958

Eine junge Frau muss mit dem Dienstpersonal ihrer Familie essen, nachdem sie einer anderen Frau geholfen hat. Ich tröste sie. Ich selber gehöre halb zur Familie, halb zum Dienstpersonal, 12

21.12.1958

Eine Frau trägt einen kostbaren Mantel und eine weisse Hermelinkappe, nachdem sie aus der Familie ausgestossen worden war, 12

21.12.1958

Eine junge Frau kriecht nackt und einer Ohnmacht nahe über eine Autostrasse. Es ist Nacht, 12

21.12.1958

Ich gebe der Frau, die sich nackt und frierend auf der Autostrasse aufhält, den Schlüssel zu einem Hotelzimmer und besorge ihr ein warmes Bad, 11

21.12.1958

Ich beobachte eine junge Frau, die frierend, nackt und einer Ohnmacht nahe nachts über eine Autostrasse kriecht, 11

21.12.1958

Eine junge Frau trägt eine weisse Hermelinkappe, nachdem sie aus der Familie ausgestossen wurde, 12

21.12.1958

Die Türe vom Badezimmer/WC eines Hotelzimmers ist nach oben offen, und die eingeschlossene Frau geht hinaus, 11

21.12.1958

Eine junge Frau presst einen zerbrochenen Spiegel an ihr Gesicht, als ob der Spiegel ihr liebstes Besitztum wäre, 11

03.01.1959

Ich muss tiefe Wasser überqueren sowie über Balken und Gitter klettern, um den Schlangen zu entkommen, die mich verfolgen, 13

03.01.1959

Die Schlangen eines Gemäldes werden lebendig und verfolgen mich. Ich fliehe und besorge mir ein Mittel gegen Schlangengift, 13

09.01.1959

Ich frage eine Bürokollegin, ob sie mich wirklich real sehen könne. Ich war unsicher, ob ich im Büro wirklich anwesend sei, 14

15.01.1959

Ich habe das Gefühl, ich sei als Beute für einen Walfisch vorgesehen. Darum schwimme ich versteckt unter Wasser zum anderen Ufer des Flusses, 16

15.01.1959

Ich schwimme unter Wasser ans andere Ufer, um einem Fangarm zu entgehen, der mich in den Fluss hinein zu ziehen droht, 16

15.01.1959

Vermummte Männer klemmen Leute ein, als ob es zufällig wäre. Sie verstehen sich als Geheimpolizei, 15

17.01.1959

Meine frühere Schulkollegin Paula B. ist nun erwachsen und sitzt im Rollstuhl. Sie war als 12-jährige gestorben, 17

17.01.1959

Ein verstorbenes 12-jähriges Mädchen lebt wieder, sitzt nun aber im Rollstuhl, 17

26.01.1959

Weil ich sehr lange krank war, habe ich drei Viertel des Unterrichts verpasst. Ich bitte meine Lehrerin, mich trotzdem an eine höhere Schule zu empfehlen, 18

07.02.1959

Der kleine Thomas meines Bruders B. ist bis zum Gesicht mit Kot verschmiert. Ich ärgere mich über seine Eltern und säubere es, 19

07.02.1959

Ich lockere meine Kleider und tanze wie in Trance einen ekstatischen Tanz, 21

07.02.1959

Auf einer belebten Strasse nehme eine schöne Frau wahr. Ich möchte ein Mann sein, um sie lieben zu dürfen, 20

07.02.1959

Von den zwei Beerensträuchern mit reifen Beeren steht der eine diesseits eines Flusses, der andere jenseits, 21

07.02.1959

An einem ausgetrockneten Fluss halten sich abgemagerte Menschen auf. Ich selber bin unter ihnen, 21

07.02.1959

Ich tanze ekstatisch, nachdem ich einige Beeren lange gekaut habe und mich dadurch erfrischt fühle, 21

07.02.1959

Es ist Hungersnot. Ich entdecke einen Beerenstrauch und esse einige Beeren. Nachdem ich die Beeren lange gekaut habe, fühle ich mich erstaunlich satt, 21

08.02.1959

Unter den Priestern, die nach rasender Fahrt in einer Seilbahnkabine zerknittert aussteigen, sehe ich mich selber als einzige Frau, 22

08.02.1959

Die Kabine einer Seilbahn wird in rasender Fahrt nach allen Seiten geschleudert. Der Erbauer will zeigen, was seine Bahn leisten kann. In der Kabine befinden sich Priester, darunter ich selberals einzige Frau, 22

10.02.1959

Das Haus, in das ich zügeln soll, hat keine Treppen. Man muss sich an Stricken hochziehen. Mein früheres Haus wird umgebaut, 24

10.02.1959

Ich muss umziehen, weil das Wohnhaus abgebrochen werden soll, 24

10.02.1959

Das Haus, in das ich einziehen soll, ist an Stricken aufgehängt und von aussen schaukelbar, 24

27.04.1959

Ein Mann mit roten Augen sagt, er würde mich auf der Stelle töten, wenn ich nicht mit ihm gehe, 25

27.04.1959

Der Erdboden ist teilweise schlammig und eisig an dem Ort, wo ich mich in Gefangenschaft befinde. Eine Flucht mit meinem 2-jährigen Sohn kann ich unter diesen Umständen nicht wagen, 25

27.04.1959

In einem weit abgelegenen Haus werde ich gefangen gehalten. Draussen ist es windig, der Erdboden ist teils schlammig, teils vereist. An eine Flucht mit meinem 2-jährigen Kind ist nicht zu denken, 25

27.04.1959

Ein Mann mit roten Augen versperrt mir und meinem kleinen Sohn im Wald den Weg, 25

06.05.1959

Meine Mutter erwacht, nachdem ich selber aus meiner Verwirrung erwacht bin, als der Mond aufging, 27

06.05.1959

Als der Mond aufgeht, löst sich meine Verwirrung, und auch meine Mutter erwacht, 27

30.05.1959

Mein 17-jähriger Bruder G. soll auf dem Schulweg verschwunden sein. Mutter meint, ich solle auch noch in der schmutzigen Wäsche nach ihm suchen, 28

31.05.1959

Aus einer kaputten Weinflasche schenkt mir mein jüngster Bruder ein Glas Wein ein. Es sind Glassplitter darin, 29

31.05.1959

Ich muss die «Magenschnur», die beim Ausspucken schlechter Speisen heraus gekommen war, wieder schlucken, 29

31.05.1959

Ich bekomme schlecht schmeckende Speisen zu essen, 29

02.06.1959

Beim Schwimmen rette ich mich durch den Sprung auf ein Eisengerüst vor einem gefährlichen Wasserfall, 30

02.06.1959

In dem Haus, in dem jedes Kind über ein anderes Übel klagt, vermute ich Krankheitskeime. Ich schlage meiner Freundin vor, es auszulüften und zu entkeimen und erst dann einzuziehen, 31

02.06.1959

Ich erwache aus einem Dämmerzustand und merke, dass ich in einem Fluss liege, 30

02.06.1959

Ich bin in die Hände von Barbaren gefallen. Sie sagen, Zärtlichkeit beim Sex sei bei ihnen verpönt. Ich gehe heimlich fort, 30

02.06.1959

Meine frühere Schulfreundin A. kommt mir in meiner eigenen Körpergestalt entgegen. Wir lachen uns an, 31

02.06.1959

Ein Mann schlägt mich auf eine empfindliche Stelle des Kopfes, während ich in einem Dämmerzustand bin und in einem Fluss liege, 30

02.06.1959

Ich stehe meiner eigenen Körpergestalt gegenüber und weiss, dass sich darin die Seele meiner früheren Schulfreundin aufhält. Sie lacht mich an, ich lache zurück, 31

03.06.1959

Man bietet mir im Keller eine kleine kiesbedeckte Wohnung an, aber ich lehne das Angebot ab, 32

03.06.1959

Meine Arbeit im Landdienst wird geschätzt, aber schlecht entlohnt. Ich sage den Leuten, ich wolle die Stelle nicht mehr antreten, 32

11.06.1959

Mein 2-jähriger Sohn zeichnet still vor sich hin, nachdem ich ihm Papier und Bleistift gegeben habe, 33

11.06.1959

Mein kleiner Sohn zeichnet still für sich im Büro meines Chefs. Der Chef lässt das Kind gewähren, 33

19.06.1959

Auf dem See steht eine Art Hütte, die mehr Schutz gegen ein Unwetter anzubieten scheint als unsere Zelte. Aber die Hütte stellt sich als ein Floss mit leeren Kisten als Boden heraus, die unverbunden nebeneinander stehen, 34

19.06.1959

Beim Zelten wird es windig. Es scheint, dass Regen, Unwetter und Sturm aufkommen, 34

22.06.1959

Eine religiöse Bruderschaft hat mich in ein Kloster eingesperrt, 35

22.06.1959

In der schönen Klosterkirche steht das Hauptportal offen. Ich gehe hinaus. Ich war ins Kloster eingesperrt gewesen, 35

23.06.1959

Ich springe von Baumstamm zu Baumstamm, die im See liegen, wie ich es schon in der Kindheit tat, 38

23.06.1959

Ein riesiger Fisch wird von einem Mann getötet, weil er den schönsten Baumstamm habe wegschleppen wollen, 38

23.06.1959

Eine Frau befiehlt einer anderen Frau, die Türe eines Büroraumes nochmals zu öffnen und sie leiser zu schliessen. Dies fordert sie später auch von mir, aber ich gehe darüber hinweg, 36

23.06.1959

Ein grosser Fisch schlägt wild um sich, während ein Mann mit einem Messer in eine empfindliche Stelle seines Kopfes einsticht. Blut spritzt heraus, 38

23.06.1959

Ein Mann sticht in eine empfindliche Stelle des Kopfes eines Riesenfisches, weil er den schönsten Baumstamm wegschleppen wolle. Das Tier schlägt wild um sich und bleibt dann tot liegen, 38

30.06.1959

Die Kabine ist ohne Fenster, in der Tempoversuche für die Weltraum-Fahrt mit einem Mann gemacht werden. Der Mann ängstigt sich, 39

03.07.1959

Nach einer Sturzgeburt bekomme ich eine starke Blutung. Ich fürchte zu verbluten, 40

03.07.1959

Bei mir haben die Wehen begonnen. Das Baby drängt hinaus und wäre fast zu Boden gefallen, 40

05.07.1959

Nach dem Besuch bei Grossmutter muss sich mein zweijähriger Sohn übergeben, 42

05.07.1959

Ein Orchester hat gespielt, ein Chor hat gesungen. Danach besuche ich einen Künstler, der hinter den Kulissen arbeitet, 43

05.07.1959

Ich habe Weizenkörner ausgesät. Ein Bauer sagt, ich hätte mit dem Saatgut mehr sparen sollen, 44

08.07.1959

Meine Schwester M. hat ein Kind geboren. Ihre Schwangerschaft war nicht sichtbar gewesen, 45

13.07.1959

Ein Bauer zeigt mir seinen neuen Traktor mit versenkbarem Führersitz. Er will mir damit imponieren,46

14.07.1959

Ich bin schwanger. Das Kind hängt wie ein Sack an meinem Bauch, 47

15.07.1959

Ich renne zusammen mit anderen Leuten hinter dem Tram her, weil es an der Station vorbeigefahren ist. Ich hätte mich nicht so beeilen müssen, da es nicht an den Ort fährt, den ich erreichen will. Ein junger Mann meint, dass ich noch besser laufe als er, obgleich er ein guter Läufer sei, 49

15.07.1959

Weil der Autobus grosse Umwege macht, will ich ins Tram einsteigen. Aber das Tram fährt nicht an meinen Ort, 49

15.07.1959

Ein Schäferhund fällt mich immer wieder an. Ihn abzuwehren kostet mich sehr viel Kraft, 48

18.07.1959

Anstatt ein wetterfestes Kleid,  will mir meine Mutter ein altes, selbstgenähtes, graues Kleid geben. Ich sage, ich wolle eigene Kleider haben, 53

19.07.1959

Das kleine Kraftwerk am Fluss weist eine gefährliche Stelle auf. Eine Frau hilft mir, die Schäden notdürftig zu beheben, 56

19.07.1959

Im weissen Sarg liegt meine jüngste Schwester. Ich soll sie begraben. Daneben steht ein schwarzer Sarg, aber ich weiss nicht, wer darin liegt, 54

23.07.1959

Ein männlicher Schäferhund versucht seine Notdurft im Treppenhaus des Bürohauses zu verrichten, in dem ich mich befinde. Ich verjage den Hund, 57

23.07.1959

Kämpfende Schäferhunde versuchen meinen Bruder N. zwischen sich zu erdrücken. Er hatte versucht, die Hunde zu trennen, 57

30.07.1959

Ich klettere auf alten Tannen und Föhren herum, springe von Baum zu Baum und von Ast zu Ast und erreiche sie manchmal nur knapp, 63

30.07.1959

Zwei Männer versuchen, eine junge Frau im See zu ertränken. Ich schwimme zur Stelle, um ihr beizustehen, aber die Männer sind stärker, 62

30.07.1959

Ich und eine andere Frau werden mit einem Revolver bedroht, von einem Mann, 60

30.07.1959

Ein Mann hält einer jungen Frau den Mund zu, während ein zweiter Mann sie zu ertränken versucht, 62

01.08.1959

Ein junger Mann vermutet den Schlüssel zu einem Geheimnis bei mir. Aber ich werfe den alten Schlüssel fort, und er geht ihn suchen, 64

01.08.1959

Ein Mann hetzt seinen Hund gegen Frauen, die in der Kirche putzen. Aber der Hund reagiert nicht auf seinen Befehl, 66

01.08.1959

Ich putze in der Kirche mit Wasser und Besen und auch den Platz vor der Kirche, 66

01.08.1959

Ein alter Schlüssel fällt aus meinem Sack oder aus meinen Händen. Ich werfe ihn fort, 64

01.08.1959

Ein Bauer erzählt von einer Frau, die von einer grossen Erbschaft lebe, die sie aber durch Beten verdienen müsse, 65

09.08.1959

Ich schöpfe Wasser aus der Mulde eines Felsblockes und giesse es aufs Land. Etwas scheint viel Bewässerung nötig zu haben, 67

10.08.1959

Ich hüpfe und springe in übermütiger Stimmung im Wald. Dabei fällt mir der Geldbeutel aus der Hand, 69

10.08.1959

Die Margeriten in einem Garten wären genau richtig als Mitbringsel für einen Besuch, den ich machen möchte. Aber die Blumen sind nicht käuflich, 68

10.08.1959

Ich mache einen grossen Umweg, um Blumen für einen Besuch mitzubringen. In einem Garten sehe ich schliesslich die «genau richtigen» Blumen, die aber nicht zu kaufen sind, 68

10.08.1959

Ich habe mein Tagebuchheft liegen gelassen, weil ich dem Geldbeutel nachrennen musste, der in den See gefallen ist, 69

17.08.1959

Der Ball meines kleinen Sohnes ist in den Bach gefallen. Das Wasser ist in der Mitte wie aufgetürmt und wird in zwei Bäche geteilt. Ich soll den Ball herausholen, 70

17.08.1959

Der Ball meines kleinen Sohnes (2½- jährig) ist in den Bach gefallen. Mein Bruder N. meint, ich könne dem Kind nicht zumuten, den Ball selber heraus zu holen, 70

17.08.1959

Ein Bach hat sich nach einem Gewitter in zwei Bäche geteilt, 70

17.08.1959

Das Wasser eines Baches ist nach einem Gewitter in der Mitte wie aufgetürmt und teilt sich dann in zwei Bäche. Das Wasser des einen Baches ist sauber und klar, das andere trüb, 70

17.08.1959

Mutter schreit verzweifelt, zerrt sich an den Haaren und tobt. Ich denke, sie habe sich zuvor vielleicht zu sehr als ein Engelwesen gefühlt, 71

19.08.1959

Ein Eichhörnchen wurde von einem Auto überfahren, nebst vier anderen Tieren, 72

19.08.1959

Ein Autoraser hat einen Hund überfahren und mit ihm vier weitere Tiere. Über die Empörung der Leute lacht er nur, 72

21.08.1959

Das Haus von reichen Verwandten steht an einer abgründigen Schlucht. Der Salon ist in den Felsen hinein gehauen, 75

21.08.1959

Ein weisses Kätzchen kommt von einer abgrundtiefen Schlucht herauf. Es zittert am ganzen Leib, 75

21.08.1959

Mit einem Mann und einem Kind eile ich über steile Felsen und brüchiges Gestein eines hohen Berges. Es scheint um die Rettung des einjährigen Kindes zu gehen, 73

21.08.1959

Bei Nacht und Nebel bin ich zu Fuss auf einer kaum begangenen Strasse unterwegs, 74

21.08.1959

Mit einem Mann und einem zirka einjährigen Kind befinde ich mich auf einem hohen Berg, vermutlich um das Kind vor jemandem zur retten, 73

21.08.1959

Ein gut ausgerüsteter Bergsteiger befiehlt, ich müsse mit ihm gehen. Ich verlange eine ebenso gute Ausrüstung, 74

21.08.1959

Ich habe das Gefühl, in dem zitternden Kätzchen befinde sich die Seele meiner jüngsten Schwester. Ich denke, es habe in der Schlucht etwas Unheimliches erlebt, 75

11.09.1959

Ich habe das Gefühl, ein Mann wolle meinen Geldbeutel stehlen. Ich sehe ihn nämlich in meinem Koffer wühlen, 78

11.09.1959

Ein älterer Mann richtet den Revolver gegen mich. Er war als Fotoapparat getarnt, 78

13.09.1959

Ich habe ein Knurren oder Fauchen gehört, wie von einer Wildkatze, 1015

14.09.1959

Jemand sagt, ich solle meinen Rucksack beim Rasten am Bergbach nicht abstellen, es werde hier gestohlen, 79

20.09.1959

In meinem Schlafzimmer liegt eine grössere schlafende Schlange. Ich bewege mich vorsichtig, um sie nicht zu wecken, aber sie erwacht trotzdem, 80

20.09.1959

Der Rumpf eines Drachens liegt am Boden, nachdem eine junge Frau einer Schlange den Kopf abgeschlagen hat, 80

20.09.1959

In meinem Zimmer liegt reglos eine Schildkröte. Plötzlich sind noch weitere Schildkröten da, 80

26.09.1959

Meine Mutter setzt sich in die «Wolke», die mich wie eine Aura umgibt, und hindert mich am Fliegen, 82

03.10.1959

Es dünkt mich, die verschlossenen, seelisch wie tot wirkenden Mädchen, denen ich begegne, seien zu früh in einen Fabrikationsprozess eingespannt worden, 84

03.10.1959

Mit anderen Leuten zusammen werde ich barfuss auf unwirtlichem Weg über Brennesseln und Dorngestrüpp geführt. Um meine Bergschuhe zu holen, kehre ich um, finde den Rückweg aber nicht, 83

06.10.1959

Eine Klosterfrau droht mir mit Sanktionen, wenn ich nicht mitsinge, 86

10.10.1959

Der Gedanke, Mutters Haus verwaist vorzufinden, löst Tränen in mir aus, 88

10.10.1959

Meine Mutter ist gestorben. Ich fühle mich erst später bewegt und traurig, nachdem ihr Haus verwaist ist, 88

11.10.1959

Von einer Indonesierin habe ich ein Kleid aus exklusiver Seide mit speziellem Design geschenkt bekommen. Sie sagt, ich müsste es noch fertig nähen, 89

17.10.1959

Mein zweieinhalbjähriger Sohn ist überlang und überzart. Ich denke, er sei zu rasch gewachsen, 90

19.10.1959

Eine junge Frau liegt wie krank im Bett. Sie sagt zu mir, sie trage die "Wundmale", aber sie dürfe es niemandem sagen, 91

20.10.1959

Im Einfamilienhaus von Bekannten finden Gottesdienste und Konzerte statt, 92

20.10.1959

Im Obergeschoss eines Einfamilienhauses finden Gottesdienste und Konzerte statt, 92

21.10.1959

Mit anderen Frauen zusammen soll ich im Film über Christenverfolgung mitwirken. Ich habe das Gefühl, dass die Frauen unter Vorgabe eines Filmwerks real gequält würden und möchte weglaufen, 93

24.10.1959

Ich vergesse, dass ich noch halbnackt bin, während ich neben dem Haus das Bild einer Pionierin betrachte, 95

24.10.1959

Die Augen eines vermissten toten Pioniers werden lebendig. Plötzlich sind die Augen ausdrucksvoll und gehören zum Bild einer jungen Frau. Die Augen bewegen sich in meine Richtung, 95

24.10.1959

Ich möchte mein Badezimmer abschliessen. Aber es ist kein Schlüssel vorhanden, 94

29.10.1959

In der Küche, in der ich Wasser holen soll, springt Feuer aus der Wasserleitung, anstatt Wasser. Ich möchte schreien und warnen, bringe aber keinen Ton heraus, 97

29.10.1959

Ein erst kürzlich gepflanzter Traubenstock trägt bereits reife und süsse Früchte. Sie sind zwar nicht besonders schön, zum Teil sehen sie sogar noch grün aus, 96

04.11.1959

Eine alte Frau führt eigenartige und gefährliche Sprünge auf einem Brettergerüst aus. Dies tue sie aus Verzweiflung, weil ihr Haus abgebrannt sei. Trotzdem lehne sie Hilfe ab, 98

04.11.1959

An einem abgebrannten Haus steht ein Baugerüst. Auf diesem vollführt die Besitzerin aus Verzweiflung eigenartige und gefährliche Sprünge, 98

04.11.1959

Ich befinde mich auf dem Weg zu einer Wallfahrt oder Pilgerfahrt, 98

06.11.1959

Ein Priester näht Sterne und kleine Kerzen an sein Messgewand, die ich und andere Frauen vom Boden aufgehoben haben, 99

06.11.1959

Ein Priester näht die Sterne an sein Messgewand, die zugleich Kerzen sind, die Heidi S. vom Boden der Kirche aufgehoben hat. Ich soll die kleinen Kerzen bringen, damit der Priester in vollem Lichte erstrahlt, 99

11.11.1959

Ein missgestalteter Jüngling liegt mit verbundenen Augen und gekrümmtem Körper im Bett. Er versucht die Augenbinde loszuwerden, 101

11.11.1959

Im Keller einer gutsituierten Familie treffe ich auf einen missgestalteten, zirka zehnjährigen Knaben, 101

11.11.1959

Ein Jüngling liegt zusammengekrümmt in einem Bett, seine Augen sind mit einer Augenbinde verdeckt, 101

14.11.1959

In der «Psychiatrie», in der ich mich zwei bis drei Jahre aufgehalten zu haben scheine, entdecke ich eine Türe und gehe nach draussen, 102

14.11.1959

Ich entdecke eine Türe in der psychiatrischen Station, in die ich unversehens geraten war, und gehe hinaus, 102

19.11.1959

Ich tanze im Jung-Institut wie in Trance nach einem Wiener Walzer. Danach bekomme ich eine Liebeserklärung , 104

19.11.1959

Zwölfjähriges Mädchen erlaubt sich am «Kindertag» arge Scherze mit mir, 104

19.11.1959

Meine Mutter hält mich davon ab, eine Frau aus dem Teich zu retten. Die Frau war in einen Wasserteich getaucht und nicht wieder hochgekommen, 103

19.11.1959

Eine Schranktüre am Jung-Institut lässt sich nicht mehr schliessen. Dossier fallen heraus und geraten durcheinander, 104

19.11.1959

Eine Schranktüre im Jung-Institut lässt sich nicht mehr schliessen. Mit einem Steinwurf habe ich sie offenbar beschädigt und es fallen Dossiers heraus, 104

19.11.1959

Ich werde von einem 12-jährigen Mädchen gekniffen. Am Kindertag sind am Jung-Institut Scherze gegen Erwachsene erlaubt, 104

19.11.1959

Mit einem Ring werde ich von einem Jungianer am linken Fussgelenk symbolisch gefesselt , 108

19.11.1959

Ich bin im Traum Schülerin des C.G.Jung Instituts, 104

29.11.1959

Im oberen Stockwerk eines Einfamilienhauses befindet sich ein Flüchtlingslager. Ich selber befinde mich ebenfalls dort, 111

29.11.1959

Ich habe das Berührungsverbot mit Schwarzen übertreten und werde deswegen festgenommen, 112

29.11.1959

Meine Freundin Heidi hat eine Zweitwohnung gemietet. Darum müsse sie nun sparsam leben, 110

04.01.1960

Zwei Menschen schwimmen im Dorfbach. Dadurch werden Fische und Ungeheuer nach oben gespült sowie schlammig trübes Wasser, ohne dass es die Schwimmenden merken, 113

04.01.1960

Durch das Schwimmen im Dorfbach wird schlammiges trübes Wasser nach oben gespült, 113

06.01.1960

Weil ich vortanzen soll, zittere ich vor Wut. Später fühle ich mich in der Wut wie geborgen und beginne wild zu tanzen, 114

06.01.1960

Aus dem Schlangenhäuschen in der Küche einer Bekannten schnellt wiederholt eine Schlange heraus. Mit der Schlange beim Hauseingang, die sich wie ein Wachthund verhält, fühle ich mich vertrauter, 115

06.01.1960

Ich ziehe altmodische Kleider an und beginne wild zu tanzen, 114

06.01.1960

Ich ziehe altmodische Kleider an, um nicht als Vorzeigeobjekt tanzen zu müssen. In diesen Kleidern beginne ich wild zu tanzen, 114

06.01.1960

In der Küche einer Bekannten, die ich besuche, schnellt wiederholt eine Schlange aus einem Korb heraus. Manchmal scheint sie aus dem Mund der Person zu kommen, die neben mir sitzt, 115

12.01.1960

Ich bin in eine öde Landschaft am Meer geraten, in der sich viele Menschen aufhalten. Es dünkt mich, diese seien ebenfalls in diese Öde verbannt, 116

12.01.1960

In einem grossen Fluss habe ich die Orientierung verloren, weil er sich mehrfach verzweigt hat. Ich suche und finde eine Rückströmung, 118

12.01.1960

Ein 12-stöckiges Wohnhaus fällt zusammen. Männer hatten es in den Sand am Meer gebaut. Es muss aus demselben Material wieder aufgebaut werden, weil kein anderes vorhanden ist, 116

12.01.1960

Ein Mann schlägt wütend mit einem Beil auf den Hals seiner Frau ein. Sie lacht nur und sagt, es sei nun genug, 117

13.01.1960

Das Kursschiff ist bereits abgefahren, als ich mit einem 6-jährigen Knaben schwimmend an der Station ankomme. Ein kleineres Boot nimmt uns auf, 119

20.01.1960

Meine Mutter sitzt am Lenkrad des Cadillacs meines Bruders K. in dem ich hinten mitfahre. Ich sage, sie solle mich ans Steuer lassen, 120

20.01.1960

Mein dreijähriger Sohn sitzt im Auto auf meinen Knien und behindert meine Sicht auf die Fahrbahn, 120

05.02.1960

Eine Frau und ihre männlichen Komplizen wollen mich zwingen, die Grossmutter zu töten, um an ihre Erbschaft heranzukommen, aber ich weigere mich. Zwei Frauen stellen sich nun auf meine Seite, 123

06.02.1960

Ein junger Mann mit lachenden Augen steigt aus einem Bergsee. Ich gehe dann mit ihm, 126

06.02.1960

Mehrere Bäche sind zusammen geflossen und strömen in einen Bergsee. So kommt es zu gefährlichen Wirbeln, 125

06.02.1960

Ich lasse mich zum tiefer gelegenen Teil einer Kirche hinab gleiten, an einem mit Sicherheitsnadeln zusammengehaltenen Seil. Auch mein Bruder A. tut dies, 125

06.02.1960

Ich bin in Regen und Dunkelheit unterwegs mit meinem Bruder A., und der Boden ist schlammig, 125

23.02.1960

Ich muss beim Friedhof ins Totengrabenwasser eintauchen. Es graust mir vor halb verwesten Leichen, aber ich tauche trotzdem, 27

23.02.1960

Meine Kleider sind in der Friedhofshalle abhanden gekommen. Ich gehe sie suchen, 128

29.02.1960

An den Wolkenkratzer ist ein Holzschuppen angebaut, in dem meine Mutter nun wohnt. Diese «Mutter» ist aber eine mir unbekannte Frau, 129

29.02.1960

Meine Mutter ist verändert. Sie wohnt nun in einem Wolkenkratzer und ich bin ihr einziges Kind, 129

29.02.1960

Ich kann die offizielle Haustüre zum Wolkenkratzer nicht benützen, in dem meine Mutter nun wohnt. Ich bin im Traum ein siebenjähriges Mädchen, 129

29.02.1960

An den Wolkenkratzer, in dem meine Mutter wohnt, ist ein Holzschuppen mit Schlupfloch angebaut. Ich bin ein zirka 7-jähriges Mädchen und gelange durchs Schlupfloch ins Haus der Mutter, 129

04.03.1960

Zwei Flaschen Wein stehen geöffnet auf dem Tisch. Ich schenke mir ein halbes Glas Wein ein, 131

29.07.1960

Ein junges Mädchen sagt zu ihren Eltern und zum älteren Verehrer, sie wolle ihn nicht heiraten. Nun fürchtet sie seine Rache, 132

29.07.1960

Meine Stimme versagt, als ich meine Wertschätzung für eine alte zerbrechliche Dichterin formulieren will, 133

02.08.1960

Ein junges Kätzchen wird von unsichtbarer Hand von Wand zu Wand geschleudert. Ich höre es entsetzlich schreien, 134

02.08.1960

Ein Kätzchen schreit vor Hunger, während Milch und Rahm in kleinen Krügen auf den Tischen stehen, die für die Kaffee trinkenden Damen bestimmt sind. Ich ärgere mich über das Kätzchen, weil es sich nicht selber bedient, 134

10.08.1960

Im öffentlichen Frauenabort stehen gegen zwanzig WC-Schüsseln nebeneinander. Dies stört mich. Der Abort ist auch eine Art Treibhaus, 1016.

10.08.1960

Ich hänge wie über einem Abgrund, spüre dann aber Boden unter den Füssen und kann Schritt um Schritt absteigen, 1017

17.08.1960

Zu Füssen eines verstorbenen Mannes liegt ein Hund. Später folgt der Hund dem Sarg des Mannes, 13

17.08.1960

Ein Hund verwandelt sich in einen Bären, dann in mehrere Bären. Diese verwandeln sich in Soldaten, die Frauen in Gefangenschaft bringen, 135

17.08.1960

Eine zuvor kostspielig in Weiss gekleidete Frau trägt nun ein einfaches schwarzes Kleid. Dazu trägt sie einen schwarzen Schleier, 135

27.08.1960

Grosse und kleine Schiffe werden vom Sturm hin und her geworfen und versinken bis zur Hälfte im Wasser. Von den grossen Schiffen wird erwartet, dass sie selber wieder hochkommen, 136

06.09.1960

Die Treppe, die zur Orgelempore führt, ist in schlechtem Zustand. Weiter oben fehlen sogar Treppenstufen, 137

06.09.1960

Ein Kirchturm ragt in eine felsige Höhle hinein. Der Turm gehört zu der Kirche, in der ich mitsingen soll, 137

06.09.1960

Eine Passarelle verbindet den Kirchturm mit einem Berg. Ich verlasse den Kirchturm und gehe zum Berg, 137

11.09.1960

Ich bringe das Hemd eines überdimensioniert grossen und ärmlich gekleideten Mannes in Ordnung. Die Gesichtszüge des Mannes sind die eines Kindes, 138

15.09.1960

Eine Frau trägt ein goldbesticktes Kleid. Zuvor trug sie ein schwarzes, 139

15.09.1960

Eine Frau ist auf dem Weg zum Scheiterhaufen. Es heisst, sie habe ihren Ehemann getötet, 139

29.09.1960

Ein junger Mann soll als Rekrut eingekleidet werden. Er will aber nicht und zittert am ganzen Körper, 141

12.10.1960

In werde in ein abseits stehendes Haus gebracht, nachdem ich von zwei Männern gefangen worden war, 142

12.10.1960

Ich meine, ein Schriftstück könnte aufdecken, dass ein Ehepaar mich auf dem Markt zum Verkauf anbieten will und dass die beiden Mädchenhändler seien. Aber ich müsste eine Beziehung zu diesem Schriftstück finden, 142

02.01.1961

Hinter oder innerhalb eines mächtigen Baumes scheint mir ein Mann zuzuhören. Dieser Mann scheint jedoch aus drei Männern zu bestehen, 1020

23.01.1961

Ich stosse die kranke Frau, die sich an mich festklammert, aus meinem Auto und beschleunige rasant. Aber sie folgt mir im Rollstuhl wie ein Magnet, 144

23.01.1961

Ich werfe die Türe meines Autos zu und beschleunige rasant, um die kranke Frau loszuwerden, die mich verfolgt, 144

26.01.1961

Man will mich mit einem Mann verheiraten, der allen Leuten, die ihm im Spital begegnen, in den Bauch boxt, 145

02.02.1961

Ein Mann packt Frauen an den Fussknöcheln und schmettert sie mit verzerrtem Blick auf den Boden. Er tut dies, als handle er nach einem «höheren» Auftrag, 146

23.03.1961

Ein zirka vierjähriges Mädchen müsse zu oft im Bett liegen bleiben. Daher könne es noch nicht richtig gehen, erklärt ihr grösserer Bruder, 147

23.03.1961

Angestellte müssen der Dame des Hauses den Nachttopf bringen, weil sie nicht den allgemeinen Abort benützen will, 147

23.03.1961

Ich überlege, ob es meine Aufgabe gewesen wäre, die Fenster in dem Hause zu schliessen, das demnächst unserer Familie gehören soll. In der Halle liegt Schmutz und Schnee, 147

23.03.1961

Mein Bruder B. fährt mit einem roten Sportwagen vor. Dann höre ich ihn leidenschaftlich nach seiner Frau rufen, 147

26.04.1961

Das uneheliche Mädchen der leitenden Psychologin am IAP (Frau Schnewlin) soll verborgen in einem Heustadel aufwachsen, weil deren Vater das Kind nicht anerkenne, 149

26.04.1961

In einem Heustadel verborgen soll ein unehelich geborenes Mädchen aufwachsen. Seine Mutter ist Psychologin am IAP, 149

26.04.1961

Eine unverheiratete Frau lässt ihr 2-jähriges Mädchen in einem Heustadel aufwachsen. Dies, weil das Kind von seinem Vater nicht anerkannt werde, 149

27.04.1961

Männer suchen im Abfallkübel meines Autos nach Schätzen und finden ein «Wunder», 150

11.05.1961

Im Gespräch mit einem Dozenten vom IAP beobachte ich, dass die Leittiere von Tierherden beginnen, sich anzugreifen. Ich befürchte blutige Kämpfe, 151

11.05.1961

Ganze Tierherden fliehen vor einer schwarzen Wolke, in der ich Überfalltruppen vermute. Später erfolgt ein Kampf zwischen den Leittieren, 151

13.05.1961

Ein «Pater» reisst sich um ein kleines Schächtelchen, das Macht über einen anderen Menschen zu enthalten scheint. Aber es gelingt ihm nicht, 152

13.05.1961

Mein Bruder B. wirft ein kleines Schächtelchen aus dem Fenster, das etwas Wertvolles enthält, um es vor einem diebischen «Pater» zu retten, 152

05.07.1961

Ich sause in den Weltraum hinaus, auf dem Rücken liegend und mit angezogenen Beinen. Dies, nachdem ich aus meinem Bett geschleudert worden war, 155

05.07.1961

Ich werde aus dem Bett in den Weltraum geschleudert und denke, ich müsse mich ans Hinausgeschleudertwerden gewöhnen, 155

02.08.1961

Vor einer Irrenanstalt werde ich von sechs Männern in einen Kampf verwickelt. Fünf Männer lassen von mir ab, als ich sage, ich hätte für zehn Kinder meines Kinderheims zu sorgen, 157

13.08.1961

Ich springe über mächtige Steinblöcke, die aneinander gereiht sind, in der Meinung, sie würden sich auf diese Weise zu einer Strasse aneinander fügen. Als sie sich bewegen, fürchte ich zermalmt zu werden, 159

13.08.1961

Hinter einem Stück neu erstellter Strasse befinden sich riesige Steinblöcke für ein weiteres Stück Strasse, 159

21.08.1961

Ein neues Bett aus weissem Holz und glänzendem Bettzeug habe ich im zweiten Estrich entdeckt. Ich habe das Gefühl, bis vor kurzem habe eine Frau mit meinem Bruder K. dort gelebt, 160

21.08.1961

Hinter einem übermalten Wandschrank entdecke ich anlässlich einer Renovation einen zweiten Estrich. Kurz zuvor scheint mein Bruder K. sich mit einer Frau hier aufgehalten zu haben, 160

21.08.1961

Im zweiten Estrich liegt ein dunkelblaues, einfach geschnittenes Abendkleid. Es wirkt vornehm mit dem kleinen Nerz am Hals. Auch andere Frauenkleider sind vorhanden, 160

03.10.1961

Eine erotisch aufgemachte Besucherin lässt einen Hahn in die Küche herein. Ich werfe ihn hinaus, 161

03.10.1961

Ich schliesse die Küchentür mit einem Schlüssel wegen einem Hahn, der mich ins Bein zu picken versucht, 161

03.10.1961

Die Freundin meines Bruders K. steht vor dem Spiegel und beschäftigt sich wohlgefällig mit ihrem Aussehen. Ich selber gehe in die Küche, 161.

15.12.1961

Ein Giraffenweibchen singt mit tiefer Männerstimme ein Lied. Das Tier ist vor ein Gefährt mit Früchten und Gemüsen gespannt, 162

15.12.1961

Eine weibliche Giraffe, die vor einen Apfel- und Gemüsewagen gespannt ist, singt mit tiefer Männerstimme ein Lied, 162

15.12.1961

Von einem Wagen mit auffallend schönen Äpfeln und Gemüsen bekomme ich einen Apfel geschenkt. Einen zweiten Apfel nehme ich mir selber, 162

01.01.1962

Auf einem glitschigen Waldweg trage ich ein kleines Kind und muss darum sehr vorsichtig und langsam gehen, 164

03.01.1962

Meine Kleider sind am Waldrand abhanden gekommen. Ich gehe mit einem Badetuch bekleidet nach Hause, 166

03.01.1962

Mit einem Velo fahre ich eine steile Strasse hinunter. Die Strasse wird immer schmaler. Auf dem Gepäckträger des Velos fährt mein fünfjähriger Sohn mit, 165

04.01.1962

Ich schleudere den Hahn, der mich und meine Wanderkollegin in die Beine picken will, auf die Steinstrasse. Der Hahn bleibt blutend liegen, 167

05.01.1962

Geldbeutel und Fahrausweis sind mir von einem früheren Freund entwendet worden, 168

05.01.1962

Ich höre ein kleines Mädchen aus einem Schrank schreien und weiss, dass ein ehemaliger Freund sich an dem Kind sexuell vergriffen hat. Ich nehme das weinende Kind in meine Arme, 168

16.01.1962

In einem schlossartigen Haus bin ich leitende Angestellte, 169

26.01.1962

Eine Strasse wird von einem geisterhaftem Männchen abgesperrt, wobei ich und andere Leute und ebenso die heranfahrenden Autos von ihm aufgehalten und kontrolliert werden, 170

26.01.1962

Ein geisterhaftes Männchen hat eine Art geheime Kräfte. Es versperrt Strassen und kontrolliert Autos, 170

26.01.1962

Ein Vagabund verlangt meinen Geldbeutel. Er droht mit einem Revolver, aber ich werfe ihm Hindernisse in den Weg, 170

03.02.1962

Während eines Passionsspiels kommen Schlangen aus dem geöffneten Bauch des Schah's von Persien heraus. Er trägt ein Priesterkleid und leidet furchtbar, 172

03.02.1962

Im Passionsspiel, das Kirchenmänner organisieren, steht der Schah von Persien im Priesterkleid auf der Bühne. Aber es kommt mir vor, die Leiden und Schmerzen, die er spielen soll, seien ganz real, 172

03.02.1962

Ich soll im Passionsspiel die Rolle eines Engels spielen, 173

03.02.1962

Ich bin ein rothaariges Mädchen, das in Wirklichkeit der Mann sein soll, der von der Polizei gesucht wird, 173

03.02.1962

Weil ich im Passionsspiel wie die Männer ein mit Sternen besetztes Kleid trage, werde ich für einen Mann gehalten und von der Polizei gesucht, 173

20.02.1962

Die Pistole eines Psychologen verwandelt sich in einen Schlüssel. Aber der Schlüssel passt nicht zu meiner Truhe mit dem Wertvollem, das der Mann darin vermutet, 174

25.02.1962

Ich sage zu meinem Bruder N. er solle die verfolgte und darum krank gewordene arme Amsel töten, 171

28.02.1962

Ich beschliesse, mein Zimmer mit Schloss und Riegel zu versehen und den Schlüssel immer bei mir zu tragen, 177

07.04.1962

Ein Gastwirt entnimmt meinem Geldbeutel nach eigenem Ermessen das Geld für den Verzehr. Er hält mich für eine reiche und verwöhnte Frau, 179

10.05.1962

Eltern werden von Machthabern gezwungen, ihre Kinder dem bevorstehenden Bergsturz auszusetzen, 180

10.05.1962

Ein Priester rettet Kinder vor einem bevorstehenden Felssturz. Machthaber hatten Eltern gezwungen, ihre Kinder am Fuss des Berges auszusetzen. Plötzlich bin ich selber der Priester, 180

11.05.1962

Ich singe Arien von Verdi mit dem ehemaligen Malermeister G. des Ritterhauses und wundere mich über meine schöne Stimme, 182

14.05.1962

Das Bassin meines Kinderheims ist voller Schlamm. Mein Bruder B. reinigt das Becken, 183

25.05.1962

Eine alte Frau verkrallt sich immer mehr in mich, ich kann sie nicht abschütteln, ein einziges Mal gelingt es mir, etwas Wasser zu trinken, 186

25.05.1962

Eine alte Frau verkrallt sich immer stärker in mich. Meine Versuche, sie abzuschütteln, gelingen nicht, 186

30.05.1962

Befreundete Leute halten Riesenschlangen wie Haustiere, ich ängstige mich und bitte, die Türen verschlossen zu halten, während ich im Haus bin, 189

01.06.1962

Drei Brüder wurden durch einen 8-jährigen Knaben ermordet. Ein vierter Mann solle noch im Schlaf getötet werden. Aber Frauen beschuldigen mich, ich hätte die Männer ermordet, 190

03.06.1962

Es scheint mir, ein Mann trinke Blut aus dem Kopf eines Stieres, Elefanten oder Ochsen. Oder er trinke etwas Wertvolles aus einem Gefäss, 191

11.06.1962

Drei Bäume vor meinem Haus verlieren bereits Blätter, während Pflanzen im Gemüsegarten innerhalb wenigen warmen Tagen gewachsen sind, 192

11.06.1962

Mein Bruder A. ist in den Bach gefallen. Er lacht nur und schwimmt weiter, bis er die Kälte nicht mehr aushält, 193

11.06.1962

Drei Bäume sind vorzeitig kahl geworden, während daneben alles stark gewachsen ist. Ich will die Bäume fällen lassen, 192

11.06.1962

Mein Bruder A. ist ins kalte Wasser gefallen. Aber er lacht nur und schwimmt mehrmals über den Fluss, bis er die Kälte nicht mehr aushält, 193

17.06.1962

Eine Pflege-Fachfrau taucht handgestrickte Wollhosen ins Wasser und legt sie auf die schwer verletzten Stellen meines Körpers, 194

17.06.1962

Durch irgend etwas bin ich schwer verletzt worden und glaube sterben zu müssen, 194

28.06.1962

Ein kleines gläsernes Kästchen scheint einer Frau das Leben gerettet zu haben. Sie war auf unruhiger See aus ihrem Boot gefallen und vermutlich fast ertrunken, 198

12.07.1962

Es wird versucht, mein Fenster einzudrücken. Es ist eine Ratte, die sich schliesslich als halb Affe und halb Mensch erweist,199

12.07.1962

Eine grosse Ratte rennt und piepst kläglich vor Hunger. Bald würde sie beissen, wenn sie nichts zu Essen bekommt, 199

12.07.1962

Eine hungrige Ratte verwandelt sich in eine Wildkatze, 200

17.07.1962

Ich höre meinen Bruder K. mit lauter Stimme eine höhere Macht anrufen. Er tut dies, weil er mich aus seinem Haus werfen möchte, 202

05.08.1962

Jemand lässt einen Tiger oder Panther in mein Wohnhaus ein. Aus Angst koche ich für das Tier eine Mahlzeit wie für einen Menschen. Es hatte Essen verlangt, 203

05.08.1962

In einer Küche koche ich für einen grimmig knurrenden Tiger eine Mahlzeit wie für einen Menschen, um ihn zu besänftigen, 203

28.08.1962

Ein in Stein gehauener Männerkopf, der sich an einer Kirchenwand befindet, hat für meinen Bruder E. religiöse Bedeutung, nicht aber für mich. Die Kirchenleute empören sich über mich, 204

07.09.1962

Aus der Hauskapelle höre ich ein Sturmbrausen und eine gewaltige, hässliche weibliche Stimme. Die Stimme gebietet über Eintritt und Nichteintritt in die Kapelle, 206

07.09.1962

Ich höre ein Sturmbrausen und eine gewaltige hässliche weibliche Stimme aus der Hauskapelle. Sie ruft einem Knaben, er solle herein kommen. Einen anderen Knaben hatte sie zuvor hinaus gewiesen, 206

07.09.1962

Von einem zirka 10-jährigen Knaben geht ein virtuoses Klavierspiel aus. Aber der Knabe selber weiss nichts von diesem wundersamen Spiel, 205

07.09.1962

Zwei Knaben öffnen neugierig die Türe zur Hauskapelle. Eine hässliche Stimme ruft dem ersten Knaben zu: "Geh hinaus», dem zweiten: "Komm herein", 206

11.09.1962

Ein zirka 10-jähriger Knabe wird von gleichaltrigen Kollegen eines Colleges an Händen und Füssen angebunden und im Lift misshandelt, 207

11.09.1962

Das rote Tuch, mit dem die Kartonschachtel zugedeckt ist, in der ich als kleines Mädchen liege, rutscht weg. Ein grosser Mann legt dem Mädchen etwas quadratisch Weiches auf die Brust und sticht hinein, 208

11.09.1962

Mit einem Küchenmesser sticht ein steinzeitlicher Mann in die Brust eines kleinen Mädchens, das ich im Traum selber bin. Aber der Mann trifft sich selber, 208

17.09.1962

Meine Mutter gibt mir einen Stein, in den ich hinein beissen soll. Ich habe den Verdacht, der Stein sei vergiftet, 209

20.10.1962

Mein kleiner Sohn badet vergnügt in einer alten Wanne, 214

24.10.1962

Ein Zahnarzt setzt zum Zahnziehen an, ohne Untersuchung und ohne mich zu fragen, was los ist. So kann ich nicht mehr sagen, er solle nur plombieren, 215

26.10.1962

Mein Hauskleid gefällt einer Studentin der Psychologie (Frau Fürst). Ich habe das Kleid selber genäht und sage, es sei von Hand gemacht, 217

26.10.1962

Ich nehme an einem Gottesdienst teil, aber die Predigt geht nicht in meine Ohren ein, 217

26.10.1962

Ich soll das Rettungsschwimmen lernen. Statt dessen wird mir die Rolle der Retterin übertragen, 216

02.11.1962

Zum Gebärhaus, in dem ich gebären soll, wird eine Brücke in Form eines Kreises gestampft, 219

02.11.1962

Um vor der Familie zu verbergen, dass ich schwanger bin, trage ich eine weite Schürze, 218

03.11.1962

Im Dorf wird aufgeregt nach einem unbekannten wilden Tier gefahndet. Das Tier kommt von einem Baum herunter und erweist sich als halb Affe und halb Mensch, 220

03.11.1962

Ein Fabrikbesitzer versucht heimlich, seine Tochter zur Mitarbeit in seinem Geschäft zu beeinflussen. Aber sie weint, weil sie einen Beruf lernen wollte, 221

10.11.1962

Ein Mann verwandelt sich in eine Frau, nachdem er tödlich verunglückt und danach wieder lebendig geworden ist, 222

11.11.1962

Eine gütige alte Mutter weiss nicht, dass ihr Sohn Knaben stiehlt, 223

30.11.1962

Mein Bruder K. fährt mit dem Auto über den Strassenrand. Er blutet leicht, ich blute stark und speie Blut, 226

30.11.1962

Ich speie Blut, habe eine grosse Wunde und laufe Gefahr zu verbluten. Mein Bruder K. war über den Strassenrand hinaus gefahren und der Wagen war gestürzt, 226

14.12.1962

Eine obdachlose Schwangere sagt zu mir, sie würde auch auf der Treppe schlafen, 228

14.12.1962

Eine schwangere junge Frau, die der Schauspielerin Marlene Dietrich ähnelt, bittet mich um Unterkunft. Ich sage, sie könne in meinem Zimmer schlafen, 228

15.12.1962

Ich bin Inhaberin eines grossen Hauses. Das Haus verwandelt sich in eine Kirche. Eine Seitentüre führt zu einer Küche, 229

15.12.1962

Zwei Klosterfrauen sind für einen Besuch angemeldet. Ich überlege, wie ich für sie Kaffee kochen könnte, denn mein Haus ist eine Kirche und es fehlt eine Küche, 229

15.12.1962

In der Kirche entdecke ich eine Türe, die zu einer Küche führt. Die Kirche scheint zu meinem Haus zu gehören, 229

17.01.1963

Ich habe die Zündschlüssel in meinem Auto stecken gelassen. Er wird von einem einsam lebenden Mann gestohlen, 232

13.05.1963

Auf meinem Rücken trage ich ein Kind, das mir wie ein Buckel angehängt ist. Es sei mein Geistiges, 233

14.05.1963

Eine junge Frau muss ihren Wohnort verlassen wegen ihrer unehelichen Schwangerschaft, 234

15.05.1963

Ein 12-14-jähriges Mädchen soll heiraten. Sie will aber nicht, sie möchte noch ausgehen und tanzen, 235

29.08.1963

Eine 91-jährige Frau klettert an hoher Fassade herauf, um Suizid zu begehen, aber ich halte sie davon ab. Die Frau beschuldigt mich nun, ich hätte ihr Geheimnis verraten, 237

29.08.1963

Eine 91-jährige Frau wirft mir vor, ich hätte ihr Geheimnis verraten. Ich hatte ihre Suizidabsicht durchschaut und verhindert, 237

05.09.1963

Man orientiert mich, in vier Minuten werde eine Zeitbombe zünden, die von Männern gelegt wurde. Ich ziehe sie unter Lebensgefahr aus dem Ritterhaus heraus bis hinter eine Mauer, 239

19.09.1963

Ich habe das Gefühl, das Büchergestell suche die Nähe zum Bett in meinem Zimmer, nicht aber umgekehrt, und ich selber sei das Büchergestell , 240

26.09.1963

Ich entdecke ein unterirdisches Gewölbe von beträchtlicher Grösse und Höhe. Das Gewölbe scheint sehr alt und gehört zu unserem Haus, 241

05.10.1963

Ein junges Pferd rennt neben meinem Velo her und freut sich, wenn es mit mir Schritt halten oder mich sogar überholen kann, 243

08.10.1963

Ich ziehe Schuhe und Rock aus und springe ins Wasser, um meinen ertrunkenen Bruder K. zu retten, 244

09.10.1963

Drei Priester treten in den Altarraum einer katholischen Kirche. Ein Bischof geht in der Mitte und ein Priester tanzt vor dem Altar, 246

09.10.1963

Meine Mutter ist gestorben. Aber ich meine, sie sei schon viel früher verstorben, weil kein Kontakt mehr bestand. An Mutters Stelle soll ich nun ihre kleinen Kinder versorgen, 245

09.10.1963

Ich verlange den Einbau von Fenstern in die Küche meiner Mutter, die ich als düster empfinde. Ich soll nämlich an Mutters Stelle ihre kleinen Kinder betreuen, 245

09.10.1963

Das Hochzeitsritual in der Kirche wird von einem Priester ohne Andacht ausgeführt. Ich kämpfe mit ihm, 246

09.10.1963

In der Kirche erlebe ich ein religiös künstlerisches Ereignis mit choreographierter Bewegung, Gebeten, Instrumentalmusik und Gesang, 246

20.10.1963

Ich habe eine grosse Menge Kot (Fäkalien) entleeren müssen und werde verpflichtet, ihn zu kneten, 247

29.10.1963

Ich weiss nicht, wie ich mich kleiden soll für das Treffen mit einem Mann, 248

30.10.1963

Ein kleines Mädchen liegt verlassen in seinem Bettchen. In der neuen Wohnung seiner Mutter sei noch kein Platz für das Kind vorhanden, 250

30.10.1963

Auf einer Rutschbahn gelange ich in rasender Fahrt zum anderen Ufer. Ich muss aufpassen, dass ich nicht herausfalle oder aus der Bahn gerate und ins Wasser falle, 250

30.10.1963

Ein kleines Mädchen liegt verlassen in seinem Bettchen, weil in der neuen Wohnung seiner Mutter noch kein Platz vorhanden sei, 250

30.10.1963

Auf einer Rutschbahn gelange ich in rasender Fahrt zum anderen Ufer, 250

02.11.1963

Die Hühner meines Kinderheims haben viele Eier gelegt, aber nicht wo sie sollten. Ich finde Eier an den unmöglichsten Orten, 251

04.11.1963

In meinem Heimatort betrachte ich den Sternenhimmel. Meine Schwester M. versucht mich daran zu hindern, 252

07.11.1963

Mein Sohn ist in den Schlamm gefallen und ich erfahre, er sei von einer anderen Frau heraus geholt worden, 253

07.11.1963

Ein Mann droht in Schlamm und Sumpf zu versinken. Ich strecke ihm meine Arme entgegen, damit er sich daran hochziehen kann, 253

18.11.1963

Der Brillenmacher gibt mir ein Gerät und sagt, ich solle meine Brillengläser selber anpassen, 255

19.11.1963

Ich sehe ein Bild von meiner Seele in graphischer Darstellung. Die Darstellung ist in Bewegung und zeigt sich unterschiedlich deutlich oder wahr, 256

19.11.1963

Die graphische und sich bewegende Darstellung, die ich sehe, soll meine Seele abbilden. Das Bild erscheint mal deutlicher mal weniger deutlich oder wahr, 256

20.11.1963

Ein Maschinenteilchen ist beim Wasser-Kraftwerk ins Wasser gefallen. Ich mache mich auf die Suche nach dem Teilchen, 257

20.11.1963

Ich ziehe Silberschmuck in Form eines Herzens und andere Sachen aus dem Wasser, als ich nach Maschinenteilchen suchte, die hineingefallen waren, 257

26.11.1963

Ich lege den Aal, der fast ausgetrocknet und von seinem eigenen Schwanz durchbohrt neben dem Dorfbrunnen liegt, ins Brunnenwasser und suche einen Arzt, 1025

05.12.1963

Meine Mutter liegt in meinem Bett. Ich fühle mich durch sie gestört, 259

05.12.1963

An immer mehr Stellen des Erdbodens schlagen Feuerflammen heraus. Später höre ich Schreie und Wimmern, 258

05.12.1963

Mein Bruder E. schenkt mir ein silbrig glänzendes Abendkleid, mein Bruder K. eine Schallplatte. Er preist die Musik und legt die Platte auf. Aber ich vernehme ein schreckliches Getöse und Schreie von verunglückten Menschen, 260

05.12.1963

Nach einem Unglück ist der Kopf eines Mannes von seinem Leibe getrennt. Dennoch schreit der Mann entsetzlich, 260

10.12.1963

Ein blinder alter Mann klopft an meine Höhle. Ich weiss, dass er mich trotz erblindeter Augen auf irgend eine Weise sehen kann, 261

10.12.1963

Ich scheine zu einer Gruppe von Wanderschauspielern zu gehören, die verfolgt wird, 261

13.12.1963

Ich betreue eine Schar Kinder. Daher gelte ich bei der Kriegsmacht als nützlich. Andere Frauen bekommen die Todesspritze, 262

13.12.1963

Eine Kriegsmacht hat das Land erobert und teilt Menschen in lebenstaugliche und -untaugliche ein. Die Untauglichen sollen die Todesspritze erhalten, 262

28.12.1963

Ich bin mit dem Suchen des Kindes beauftragt, das einer schwarz gekleideten Frau gehört, 264

28.12.1963

Ein fliegendes Messer soll mich wie «zufällig» töten, nachdem ich einem Mann eine scheinbar harmlose Handlung verweigert habe, die mich selber geschädigt hätte, 263

03.01.1964

Ich steige aus dem Fenster eines kahlen Kellerlochs, gerate aber in einen grossen Fabriksaal, anstatt nach Draussen, 266

03.01.1964

Frauen fordern die Opferung meines Kopfhaares, wie zur Sühne, aber ich weiss nicht wofür ich sühnen soll, 266

03.01.1964

Eine Frau versucht den spielenden Kindern eines Lagers oder Ghettos, die Kopfhaare anzuzünden, 266

03.01.1964

Ich fahre verkehrt auf einer Einbahnstrasse auf «Geisterfahrt». Ich habe zu spät gemerkt, dass die Lenkung und der Sitz meines Autos verkehrt montiert sind, 265

01.02.1964

Eine junge blonde Frau sitzt mit verbrannten Beinen in einer Bratpfanne und nimmt dies klaglos hin, wie ein unausweichliches Schicksal, 267

10.02.1964

Mutter hat viele Tage lang weder gegessen noch getrunken. Sie war vermeintlich tot gewesen, erwacht nun aber aus einer Ohnmacht, 269

23.02.1964

Meine Mutter wirft mir vorwurfsvolle Blicke zu, weil ich zur Kommunionbank gehe, und ein Geistlicher sagt, ich solle nach hinten gehen. Aber ich kann mich nicht von der Stelle rühren, 270

23.02.1964

Während eines Gottesdienstes werde ich von einem Priester in die hinteren Reihen verwiesen, 270

27.02.1964

Ein 4-5-jähriges Mädchen verunglückt mit ihrem zusammengehängten Schlitten. Das Mädchen arbeitet sich aber selber zum Weg hinauf, 271

10.03.1964

Ich habe ein zweites Landstück erhalten. Es grenzt unmittelbar an mein Land an, steht aber nicht auf Schweizer Boden, 272

10.03.1964

Angrenzer meines neuen Landstücks reden von gegenseitiger Hilfe. Es kommt mir aber vor, man erwarte Hilfe vor allem von meiner Seite, 272

08.04.1964

Ein Priester führt das Messeritual für eine Hochzeit ohne Andacht aus. Ich fordere ihn zum Kampf heraus. Wir ringen Körper an Körper, 273

24.05.1964

In sportlicher Kleidung laufe ich zum Bahnhof. Das Hochzeitskleid, das ich zuerst auf den Armen getragen habe, ziehe ich darüber, damit es nicht zerknittert, 275

14.06.1964

Ich suche in einem Erdloch Unterschlupf vor verfolgenden Frauen. Die Erde schliesst sich schützend über mir, 276

14.06.1964

Eine Frau soll ihre Schwangerschaft unterbrechen. Ihr Freund scheint dies von ihr zu verlangen, sie weint deswegen, 277

14.06.1964

Ich kündige einem Mann das Zimmer in meinem Haus und gebe es der weinenden Frau, die zuvor von ihm verhöhnt worden war, 277

05.07.1964

Mein siebenjähriger Sohn ist gestorben. Ich empfinde eine schreckliche Leere, 278

06.07.1964

Im Urwald soll sich ein Urwaldmensch aufhalten, von dem gesagt wird, er lasse nur meinen Bruder K. an sich heran, anderen werde er gefährlich. Später werde ich ebenfalls von ihm akzeptiert, 279

09.07.1964

Eine adelige Dame soll bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein. Aber ich weiss, dass sie ermordet wurde, 280

05.09.1964

Mutter übergibt mir ihre Wäsche zum Waschen. Ihr grosser Waschkessel habe nicht funktioniert, 281

08.09.1964

Drei Schwestern werden von Männern abgehalten, an ihrer Bahnstation auszusteigen. Die Männer sagen, es gebe hier keine Station, 283

08.09.1964

Ein Pflanzen- und Blumenforscher hat Blumenkleider hergestellt, um drei entführte Mädchen sowie mich selber zu retten, 283

17.09.1964

Mein Bruder K. stellt das Klavier in den Keller. Er sagt, der Teppich unter dem Klavier müsse gereinigt werden, 285

18.09.1964

Ein Priester beginnt für zwei verstorbene Klassenkameraden zu beten, an deren Tod ich mich schuldig fühle. Es dünkt mich, er stehe in einem leidvollen Kampf und werde darum nicht lange leben, 286

23.09.1964

Ein Gorillaweibchen versucht die Türe zur Hütte zu öffnen, in die ich mich aus Angst geflüchtet habe, 287

23.09.1964

Die Frau, die tot aus dem Wasser gezogen wurde, verwandelt sich in einen behinderten Mann. Der Mann kriecht zur «Villa Maria» und ist glücklich, dass er wenigstens noch kriechen kann, 359

23.09.1964

An einem Seeufer entdecke ich viele Eier von Wildhühnern, 288

26.09.1964

Ein Mann drückt mir ein Gesangsbuch in die Hand. Ich soll bestimmte Worte nach einer bestimmten Melodie mit ihm zusammen singen oder eine Melodie, die mit der seinen harmoniert, 289

02.10.1964

Ich ziehe ein grosses längliches Holzbrett aus meiner Vagina und nagle es an den Dachstock, der gerade renoviert wird, 290

09.10.1964

Beim Obsternten sollen weitere zwölf Bäume geerntet werden. Über die zusätzliche Arbeit mache ich mir Sorgen, 293

12.10.1964

Ich höre den Namen einer Frau: Sie heisse «Kundelett» und soll eine Stifterin sein. Aber es wird nicht gesagt, was sie stiftet, 294

15.10.1964

Mutter hat nochmals geboren, das Baby öffnet die Augen, strahlt mich an und lacht laut, 295

22.10.1964

Ein Mann macht mir die Flügel streitig, die ich bekommen habe. Daher versuche ich Flügel für ihn herzustellen nach dem Muster der eigenen, 296

29.10.1964

Ich bin mit einer Frau und ihrem Kind auf Bergtour. Ein Mann erhebt Anspruch auf das Kind, 297

29.10.1964

Ein zuvor freundlicher Hausbesitzer will einer Frau ihr Kind nicht mehr herausgeben, das in seiner Küche zurück geblieben ist. Der Mann droht, die Frau umzubringen, 297

14.11.1964

Ich höre eine Frau mit ausdrucksstarker Stimme singen. Ich denke, es sei auch etwas Störendes darin, 301

22.11.1964

Meine Saat ist aufgegangen. Ich will aber so viele Pflanzen wie möglich umpflanzen, weil sie neben einer viel benützen Treppe stehen und zertrampelt werden könnten, 303

06.12.1964

Ich habe ein Mädchen geboren, 306

06.12.1964

Ein Mann sagt, er müsse das Mädchen auspeitschen, das tags zuvor geschwängert worden sei, 307

08.12.1964

Einige meiner Zähne sind wackelig. Mein Freund Carl B. gipst sie wieder ein, 308

09.12.1964

Ein zirka 10-jähriges Mädchen mit verkrüppelten Beinen soll allein auf eine Schiffsreise gehen, 309

23.12.1964

Ich bin von einer eigenartigen Krankheit befallen: Ich muss riesige Mengen Kot (Exkremente) entleeren und Todeskämpfe bestehen. Dann scheint die Krankheit überwunden, 312

23.12.1964

Ich bin von einer eigenartigen Krankheit befallen und habe Todeskämpfe zu bestehen, 312

24.12.1964

Eine Schildkröte sitzt mit einem Vogel in einem Käfig und wird vom Vogel, der unter ihr sitzt, in ihre Weichteile gepickt, 313

25.12.1964

Man beschuldigt mich, einen Schirm gestohlen zu haben, 314

26.12.1964

Ich sitze auf dem Topf und befürchte schlechte Gerüche zu verbreiten. Aber meine Schwester Ch. umarmt und küsst mich, wie wenn sie etwas Lebenswichtiges von mir empfangen würde, 317

26.12.1964

Ich bin zwecks Studium in eine Universitätsstadt gereist: Fribourg oder in eine Stadt in Japan oder Indien, 315

28.12.1964

Ich bekomme Vorwürfe, im Keller seien Vorräte am Verderben: Früchte, Nüsse, selber gebackene Zöpfe etc., 318

07.01.1965

Ein Mönch beschimpft mich als Ketzerin, weil ich mich von seiner Predigt fern halte, 319

11.01.1965

Ein grosser Vogel mit durchsichtigen Flügeln liegt tot auf dem Grund eines Bassins, 322

11.01.1965

Mäuse und Ratten verwandeln sich in Löwen und Tiger, 323

17.01.1965

Die Gesichtszüge eines kränklichen Mädchens werden klar. Es heisst, der "Adel ihrer Ahnen" werde darin sichtbar, 226

18.01.1965

Ich soll gegen die "Englische Krankheit", geimpft werden. Aber ich habe das Gefühl, der Arzt wolle mich erwürgen, 327

20.01.1965

Meine Schwester M. wird von einer Wildkatze angegriffen. Ich schlage die Katze an eine Steinmauer bis alles Fleisch von ihr abfällt, 328

24.01.1965

Ich nehme den Weg neben dem Fluss unter die Füsse, um zurück zu kehren, anstatt gegen den Strom zurück zu schwimmen, 330

27.01.1965

Ein vermeintlich totes einjähriges Kind öffnet seine Augen, und ich merke, dass seine Augen klarer sind als früher, 331

28.01.1965

Der Pfarrer im Beichtstuhl überhört, was ich zu sagen versuche. Zudem weiss ich, dass ihm Leute mit Skrupeln unsympathisch sind, 338

31.01.1965

Ich fliege zu einem schönen Haus auf einer Anhöhe. Aber beim Flug entlang des steil abfallenden Hanges ängstige ich mich, 336

31.01.1965

Je nachdem, ob ich näher bei dem Holzkreuz stehe oder beim Strassenpflaster, hat ein Paar mehr oder weniger Macht über mich, 335

11.02.1965

Ein grösseres Mädchen hält sich im Sumpfgebiet an einem Treibholz fest. Ich ziehe das Mädchen heraus, 337

11.02.1965

Ich rette ein 2-3-jähriges Mädchen und ein grösseres Mädchen aus einem Sumpfgebiet, in dem sie zu versinken drohen, 337

11.02.1965

Der Vater eines Mädchens ist gekommen und hat sein Kind versorgt, 337

16.02.1965

Auf dem Papier, das meine Nachbarin vor sich hat, liegt etwas Opium, das wie Hefe aussieht. Ich nehme es ihr weg, 338

16.02.1965

Der Pfarrer, bei dem ich Rat suche, fordert mich auf, seinen «Sirup» zu probieren. Er fragt, warum der Sirup trotz den vielen Alpenkräutern nicht begehrt sei, 338

16.02.1965

Das Opium meiner Nachbarin, das ich ins Wasser werfen oder begraben will, entwickelt sich zu einem Säugling, 338

20.02.1965

Das Krokodil, vor dem ich und andere fliehen, sagt, es wolle sich ja nur zum Reiten zur Verfügung stellen. Ein jüngeres Mädchen wagt den Ritt, 339

10.03.1965

Weil es in meiner Speisekammer genug Esswaren hat, lade ich unbesorgt alle anwesenden Kinder ein, 343

10.03.1965

Ein Tiger ist hinter einem Schäferhund her, während der Hund bei mir Schutz sucht, 342

10.03.1965

Eine Haustüre kann nicht richtig geschlossen werden. Das Holz der Türe ist wie eingeschrumpft oder geschmolzen, 343

10.03.1965

Der schwarze Schäferhund, den ich durch Streicheln vom Beissen abgehalten habe, verwandelt sich in eine Bärin mit einem Jungen, 343

10.03.1965

Ein grosser schwarzer Schäferhund nimmt meine Hand zwischen seine Zähne. Ich streichle ihn aus Angst, er würde mich sonst beissen, 342

10.03.1965

Es heisst, wer sich hinter einer verschlossenen Türe befinde, sei vor einem bösen aggressiven Mann sicher, vor dem die Menschen fliehen, 343

26.05.1965

Zwei Männer fordern Geld von mir. Sie halten mich für eine reiche Frau, 344

12.07.1965

Das Neugeborene meiner Schwester M. hat eine besonders intensive Ausscheidung und Ausdünstung. Ich soll ihr bei der Pflege des Kindes helfen, 346

20.07.1965

In einem Fluss hat sich das Wasser gestaut. Es fliesst nun flussaufwärts, 347

11.08.1965

Ich verlange einen eigenen Schreibtisch für mich, nachdem Mutter mein Zimmer ungefragt mit Klappbetten verstellt hatte, 348

11.08.1965

Eine Frau und ihre fünf Kinder galoppieren auf Pferden übers Feld. Sie fliehen vor Männern auf Pferden, die sie mit ihren Spiessen verfolgen und aufspiessen, 349

25.08.1965

Ich oder eine andere Frau hat ohne ärztliche Hilfe ein Kind geboren. Das Kind ringt um Atem, 351

01.09.1965

Ich muss im Schlamm liegen, 352

01.09.1965

Meine Psychotherapeutin telefoniert. Sie kann kaum sprechen, ich höre nur hilflose Laute, 353

02.09.1965

Zuerst fahre ich in meinem Auto, dann auf einem Velo. Später bin ich ohne Fahrzeug und gehe zu Fuss weiter, auch als der Weg ganz aufhört, 354

02.09.1965

Ich muss unter Baumwurzeln hindurch und durch eine Höhle kriechen, 354

02.09.1965

Ich muss bäuchlings durch eine Höhle kriechen und unter Baumwurzeln hindurch, 354

02.09.1965

Die Autostrasse, auf der ich im Auto unterwegs bin, führt zu einem immer schmaler werdenden Weg, der schliesslich ganz aufhört. Schliesslich muss ich unter Baumwurzeln hindurch kriechen, 354

04.09.1965

Die drei Steine, die mir von einer grossen umgestürzten weiblichen Steinfigur übergeben werden, sollen Prüfungsaufgaben darstellen und grosse Berge symbolisieren, 355

04.09.1965

Die drei Steine, die ich von einem gestürzten weiblichen Standbild erhalten habe, stellen Geschenke oder Prüfungsaufgaben dar, 355

05.09.1965

Meine Stimme versagt, als ich wegen einer Herzschwäche um Hilfe rufen möchte, 356

19.09.1965

In meiner Küche liegt ein zerstückelter männlicher Körper. Ich meine ein Ritual durchführen zu müssen, weiss aber noch nicht wie dies geschehen soll, 358

19.09.1965

Auf Küchengestellen liegen, in Zellophanhüllen verpackt, zerschnittene und blutende Teile eines männlichen Körpers. Ich soll ein Ritual ausführen, aber ich weiss noch nicht wie, 358

22.10.1965

Ein Mann kriecht auf der Strasse auf allen Vieren und ist dankbar, dass er nach einem Unfall wenigstens noch kriechen kann, 359

22.10.1965

Etwas Hartes ist in den trockenen Brei hinein gekocht, den ein behinderter Mann essen soll. Er soll sogar möglichst viel von dem sehr trockenen Brei essen, 359

30.10.1965

Ich habe das Gefühl, der vermeintlich «untüchtige» Sohn einer begüterten Familie habe schliesslich Geige gespielt, 361

30.10.1965

Der tüchtige Sohn einer begüterten Familie wirft seinem weniger tüchtigen Bruder ein Messer zu: Er soll seinem Leben ein Ende setzen, 361

02.11.1965

Zwei Bücher liegen auf dem Tisch eines Wohnzimmers. Ich selber soll diese geschrieben haben, 1026

14.11.1965

Jemand sagt, Aspekte der Geburt, 362

15.11.1965

Ich befinde mich auf einer Weltreise mit Meerfahrt, 363

22.11.1965

Zähne wurden mir ausgeschlagen oder ich habe sie mir ausgebissen. Weil kräftigere Zähne nachgewachsen sind, schlage ich weitere aus, um kräftigeren Zähnen Platz zu machen, 365

23.11.1965

Vor dem Wildschwein, das auf unser Haus zukommt, ängstige ich mich. Daher verschliesse ich sorgfältig die Türe, 366

23.11.1965

Ein Wildschwein läuft auf unser Haus zu. Aus Angst verschliesse ich das Haus. Die Wildsau läuft wieder in den Wald zurück, 366

27.11.1965

Der zirka siebenjährige verträumte Michael meines Kinderheims fällt in den Strassengraben und versinkt im Wasser. Ich hole ihn heraus, 367

29.11.1965

In meinem Wohnraum ist die Decke teilweise eingestürzt. Später ist der Raum wieder unversehrt, 368

02.12.1965

Mutter hat leere Büchsen und Flaschen aufbewahrt und alte hässliche Schränke, 369

02.12.1965

Mutter hat leere Büchsen, leere Flaschen und hässliche Schränke hinterlassen. Ich denke, ich würde viele Sachen wegschaffen müssen, um für die eigenen Platz zu bekommen, 369

02.12.1965

Leere Büchsen, Flaschen und hässliche alte Schränke sind in Mutters Estrich aufbewahrt. Ich werde vieles wegschaffen müssen, um Platz für Eigenes zu bekommen, 369

02.12.1965

Ich zügle in ein kleineres Haus, das näher beim Dorf liegt, 369

13.12.1965

Mit einem Sprung rette ich mich aus einem reissenden Bach, 372

13.12.1965

Das grosse Fenster, in das ich mich durch einen Sprung vor einer Wasserflut gerettet habe, gehört zu einem Museum, 372

13.12.1965

Im Bach springe ich von Stein zu Stein. Mit meinem 8-jährigen Sohn wird das Spiel noch schwieriger, 372

13.12.1965

Mittels eines altmodischen Bootes rette ich mich und meinen Sohn aus einem reissenden Bach, 372

13.12.1965

Eine Kiste enthält etwas Wertvolles, das hoch explosiv sein soll. Mein Bruder K. will sich die Kiste widerrechtlich aneignen, 370

21.12.1965

Eine angebliche Klinikärztin reicht einer schreienden Frau vergiftete Beruhigungstabletten, 374

21.12.1965

Durch den Erwerb von wertvollen Kunstgegenständen bin ich in die Sphäre gefährlicher Mächte geraten. Ich war mir ihres hohen Wertes nicht bewusst, 373

23.12.1965

Aus einem Miststock ragen üppige schwarze Haare heraus. Die Haare gehören zu einer weiblichen Leiche, 375

23.12.1965

Ich soll den Misthaufen bei einem See abtragen und damit den sumpfigen Boden düngen. Aus dem Miststock ragen Frauenhaare heraus, die zu einer weiblichen Leiche zu gehören scheinen, 375

31.12.1965

Auf einem Berg habe ich mit anderen Leuten Brote oder Grütze gebacken, 377

31.12.1965

Ich springe vom Dach eines fahrenden Lastwagens. Zuerst fliege ich verkrampft, später lockerer, 376

01.01.1966

Mit anderen Leuten habe ich auf einem Berg Brote oder Grütze gebacken, 377

01.01.1966

Neben einem Gebüsch liegt eine Riesenschlange, eine andere nähert sich mir mit aufgerichtetem Kopf. Zuvor hatte sie den Vater eines kleinen Mädchens gebissen, 378

03.01.1966

Eine junge Frau soll in Weiss heiraten. Sie erscheint jedoch in altmodischen, abgetragenen Kleidern, 379

06.01.1966

Mit meinem Freund G. befinde ich mich auf dem Weg zu einem Konzert. Aber wir finden keinen Parkplatz, 380

09.01.1966

Ich weiss nicht, ob ich den Weg links oder den Weg rechts nehmen muss. Ich bin im Auto unterwegs, 382

16.01.1966

Bei der Begegnung auf der Strasse wirft mir mein Freund G. vor, ich hätte ihn gemessen und gewogen. Aber ich weiss nichts davon und denke, ob es so schlimm wäre, wenn ich es wirklich getan hätte, 383

29.01.1966

Mein Geld reicht fürs Essen nicht mehr, weil ich eine höhere Schule besuche, 386

29.01.1966

Zwei Riesen stehen in meinem Zimmer. Die Zimmerdecke hatte sich gehoben, nachdem ich schrie, ich könne nicht mehr atmen, 385

30.01.1966

Auf der Suche nach einem Haus sagt mein 9-jähriger Sohn, er wolle endlich irgendwo daheim sein, 387

01.02.1966

Ich kann fliegen, wenn auch nur hausdachhoch, 388

01.02.1966

Wie aus einem Kleid bin ich aus meinem Körper ausgestiegen. Ich muss sofort wieder einsteigen, weil mein Körper abzusterben droht, 389

01.02.1966

Ich bin aus meinem Körper ausgestiegen, der nun wie geistesabwesend und gelähmt wirkt. Ich muss sofort wieder einsteigen, sonst stirbt er ab, 389

11.02.1966

Ich beisse auf ein Goldband, um meine Wut auf meinen verträumten Sohn nicht an ihm auszulassen, 390

14.02.1966

Eine Stimme sagt lobend, ich hätte während sieben Jahren einem künftigen Priester gedient, 393

14.02.1966

Weil ich während sieben Jahren einem künftigen Priester gedient hätte, werden meine Entwicklungschancen von einer Stimme günstig beurteilt, 393

14.02.1966

Eine Stimme sagt anerkennend, ich hätte während sieben Jahren einem künftigen Priester gedient, 393

06.03.1966

In unterirdischen Gängen werde ich von einem Mann zu schwerer Körperarbeit gezwungen, 395

10.03.1966

Beim Meditieren sehe ich plötzlich ein hell erleuchtetes Schloss mit Garten. Der Schlossgarten grenzt an einen Urwald, 396

12.03.1966

In den Fenstern des Hauses neben unserem Haus kann ich Glasmalereien sehen. Aber die Bilder, die ein «Meister» in meinem Einfamilienhaus gemalt haben soll, kann ich nicht finden, 397

25.03.1966

Um die «Brust» herum ist mir das Kleid zu eng, das ich trage, während ich in der Kirche sitze, 398

25.03.1966

Ich sitze in einem zu engen Kleid in der Kirche. Besonders um die Brust herum ist das Kleid zu eng, 398

26.03.1966

Ich füttere Vögel und lasse sie ins Haus. Da verwandeln sie sich in gefrässige Mäuse, 399

19.04.1966

Bei meinem Auto funktionieren die Bremsen nicht. Ich benütze Schneehaufen und andere Hindernisse, um das Fahrzeug zu bremsen, 400

26.04.1966

Ich komme zu alten, mit Grünzeug und Blumen überwachsenen Mauern und neueren Häusern. Im Dorf weiss niemand von deren Existenz, 401

26.04.1966

Mit einem dreijährigen Knaben gehe ich einen steilen und glitschigen Waldweg hinunter. Wenn es zwischendurch aufwärts geht, schiebe ich ihn vor mir her, 401

26.04.1966

Oberhalb meines Heimatortes gerate ich unerwartet in eine Frühlingswiese mit Blumen sowie auf überwachsene Mauern und neuere Häuser. Von der Existenz dieses Ortsteils weiss im Dorf niemand, 401

26.04.1966

Ein Student soll eine Psychoanalyse machen. Er ist aber vom Nutzen einer solchen nicht überzeugt, 402

02.05.1966

Ich habe den Verdacht, meine Schwester M. habe in meinen Papieren gewühlt. Denn sie hatte mein Tagebuchschreiben verhöhnt, 404

02.05.1966

Eine aus der Tschechoslowakei zurück gekehrte vermeintliche Hinterwäldlerin möchte ihren Landsleuten in der Schweiz das heimatliche «Erbe» nahe bringen, 403

09.06.1966

Eine Hündin hat mein vier Monate altes Hundekind sozusagen adoptiert. Die Hündin lehrt das Hundekind mit menschlich anmutendem Geschick, 406

09.06.1966

Zwei Männer haben zwei Portionen Edelsteine gestohlen. Später freuen sie sich über einen Sack mit harten Nüssen, 407

09.06.1966

Zwei Dieben habe ich die gestohlenen Edelsteine (Diamanten) abgenommen. Später freuen sich die Diebe über die harten Nüsse, die sie in den Säcken vorfinden, 407

23.06.1966

Ich habe einen Tyrannen erschossen. Vom Gericht werde ich freigesprochen, weil ich in Notwehr gehandelt hätte, 410

26.06.1966

Ich erwache aus einem Dämmerzustand, 411

27.06.1966

Ich miete eine grössere und hellere Wohnung, 412

28.06.1966

Ich habe einer archaischen Frau gekündigt, 413

28.06.1966

Einer archaischen Frau lasse ich aus Angst vor ihrer Rache etwas Geld zurück, nachdem ich ihr gekündigt habe, 413

09.07.1966

Meine Schwester S. kommt von einer Wanderung in meinem Heimatdorf zurück, wo sie mit Kindern meines Kinderheims die sogenannte Kindlikapelle besucht hat, 414

09.07.1966

Ein Lastwagenführer macht bei einer Holzbeige kehrt, und zwar mit einem waghalsigen Manöver, 415

10.07.1966

Ich will den aggressiven Fisch, den mein Freund G. in meinen Teich hineingetan hat, von einem Berufsfischer herausfischen lassen, damit ich und andere Leute im Teich baden können, 417

10.07.1966

Ich schmücke einen Altar, der ausserhalb der Kirche steht, mit Blumen, 416

17.07.1966

Eine kleine Eisenbahn mit alten verknöcherten Männern stürzt ab. Eine junge Witwe atmet erleichtert auf, 418

18.07.1966

Ich schleudere einen schweren Wasserkessel zornig in den Strassengraben, weil mein Freund G. nicht tragen helfen will, 1027

18.08.1966

Drei verunfallte Frauen werden von Männern ins Wasser gelegt in der Meinung, damit die Frauen richtig zu behandeln, 419

19.09.1966

Ein 10-jähriger Knabe ist bei seiner Grossmutter aufgewachsen. Er soll hingerichtet werden wegen gewöhnlichen Bubenstreichen, 421

19.09.1966

Einem Schlächter entreisse ich das Beil, mit dem er einen Knaben hinrichten will, der bei seiner Grossmutter aufgewachsen ist, 421

24.09.1966

Ein Hund trägt übergehängt ein eigenartig schönes Fell. Man nennt ihn daher Königshund, 422

25.09.1966

Eine junge Frau springt aus dem Fenster. Sie war an Ketten gehalten und misshandelt worden, 423

25.09.1966

Eine Frau will aus dem Fenster springen. Sie war an Ketten gehalten und misshandelt worden, 423

06.10.1966

Die Strasse zur Schifflände ist eisbedeckt. Um das Gleichgewicht zu halten muss ich mich auf alle Seiten verrenken und grosse Sprünge vollführen, 424

08.10.1966

In meinem Heimatdorf ist ein grosszügiges Schulhaus gebaut worden, was mich erstaunt, 426

08.10.1966

Ich halte einen missgestalteten, verwöhnten und bissigen Hund, der einer Frau gehört, lange unter Wasser, um ihn zu ertränken. Anstatt zu verenden, normalisiert er sich, 427

08.10.1966

Ein bissiger Hund verwandelt sich in einen normalen Hund, während ich ihn lange unter Wasser halte, um ihn zu töten, 427

27.10.1966

Die Fernseh-Cutterin Frau Lieberherr spielt im Theater eine bucklige Frau und vermag sich in dieser Rolle zu entfalten, 428

04.11.1966

Ich stelle fest, dass ich viel mehr Geld habe als ich meinte, 429

12.11.1966

Ich schwimme in einem Fluss und weiss, dass ich eine bestimmte Stelle erreichen muss, um abbiegen zu können. Ansonsten bin ich verloren, 432.

12.11.1966

Ein Fluss hat sich geteilt. Die zwei Bäche fliessen nun in zwei Richtungen weiter, 432

15.11.1966

Ich habe eine Wohnung am See gemietet und sie wohnlich eingerichtet, 433

15.11.1966

Ich soll nach Zürich zügeln und die Möbel eines verstorbenen Onkels M. übernehmen. Ich weine verzweifelt, weil ich mich soeben wohnlich eingerichtet habe, 433

29.11.1966

Der dritte Fisch, den ich im Bach gefangen habe, entfaltet sich beim Herausziehen zu ansehnlicher Grösse, 440

29.11.1966

Ich habe im Bach Forellen gefangen mit blossen Händen und gebe sie in den Kessel eines Berufsfischers. Ein zusammengefalteter Fisch entwickelt sich beim Herausziehen zu beträchtlicher Grösse, 434

05.12.1966

Meine Mutter ist jetzt eine Frau meines Alters mit zwei Kindern und ich bin ihr Dienstmädchen, 435

05.12.1966

Das Haus in meinem Heimatort, in dem ich wohne, soll modernisiert und aufgestockt werden. Dann will ich wieder einziehen, 435

05.12.1966

Ich nehme wahr, dass eine junge Frau eine schwere innere Last trägt. Zuvor sei sie meine Mutter gewesen, 435

08.12.1966

Der Löwe, den ich mit einem starkem Wasserstrahl wegzuschwemmen und zu ertränken versuche, steht sicher auf seinen Beinen. Er hatte mein Hundekind beschnuppert und dieses hatte mit Demutsgebärde reagiert, 436

08.12.1966

Ein Löwe lässt von meinem halbjährigen weiblichen Hundekind ab, weil es mit Demutsgebärde reagiert hat, 436

10.12.1966

Ich wickle Mutters handgehäkelte Decke um ein Baby, um es in der Kühle des Abends und beim Bergabstieg warm zu halten, 437

13.12.1966

Blut spritzt aus Mandelkernen, in die ein Mann hinein sticht. Er meint, diese Methode sei einfacher als jene, die den Leuten zum Spielen rate, um sich zu heilen, 440

13.12.1966

Ich muss Wasser lassen. Es kommt ein toter schwarzer Vogel heraus, 441

13.12.1966

Meine Schwester M. und weitere drei Menschen liegen wie gelähmt oder tot am Boden. Ein Arzt sagt, Spielen sei das beste Mittel gegen Verstopfung und Lähmung; sobald man damit aufhöre, beginne die Lähmung erneut, 440

13.12.1966

Ich rufe die Leute, die wie gelähmt sind, bei ihren Namen, worauf sie erwachen, 440

14.12.1966

Mein Bruder K. soll den ausgehöhlten Schädel des Vaters, den er vor fünf Jahren getötet habe, auf den Kopf gestülpt und im Walde getanzt haben, 442

19.12.1966

Ich drücke den Kopf einer Schlange weit nach hinten, den sie wie zu einem Biss auf meinen Sohn gebeugt hat. Sie hat enorme Kräfte, und ich halte sie ziemlich lange so fest, befürchte aber, meine Kraft würde nicht ausreichen, 445

19.12.1966

In einer Waschküche muss ich für viele Leute kochen. Die Sache geht schief, 444

19.12.1966

Ich halte das Gerippe einer Schlange in der Hand, die aus der Erde gekommen war und habe das Gefühl, deren Fleisch gegessen zu haben. Zuvor war noch eine Blindschleiche aus der Erde gekommen, 445

28.12.1966

Ein Mann sucht einen Platz für unser Hochzeitsbett neben halbtoten und toten Männern, die auf Holzgestellen liegen, 447

03.01.1967

Weil überall schmutzige Wäsche von anderen Leuten herumliegt, ärgere ich mich. Ich habe das Gefühl, ich müsse fast alle Arbeit allein machen, 449

03.01.1967

Ich zügle wieder in eine eigene Wohnung, weil ich in der Familie fast alle Arbeit allein machen muss, 449

06.01.1967

Nach einem Sturz fühle ich mich wie in zwei Personen aufgeteilt. Nach Aufhebung der Zweiteilung spüre ich, dass ich von einer Frau gepflegt werde. Sie wickelt Windeln um mich, wie wenn ich ein kleines Kind wäre, 451

06.01.1967

Vor einem Absturz habe ich mich in zwei Personen aufgeteilt. Die eine Person stürzt in die Tiefe, die andere bleibt oben, 451

08.01.1967

Mein Bruder K. übergibt mir feierlich einen Schlüsselbund mit drei Schlüsseln. Aber ich traue der grosszügigen Geste nicht, 452

08.01.1967

Ich habe das Gefühl, im Hintergrund finde ein Kampf um Zimmer statt, während ein Mann vorgibt, mir ein Zimmer zeigen zu wollen, das er für mich reserviert habe, 452

08.01.1967

Ich habe drei Schlüssel zu einem Haus bekommen. Aber ich traue der feierlich vorgetragenen Geste meines Bruders K. nicht, 452

08.01.1967

Zusammen mit drei Kindern werde ich in einen kalten Estrich eingesperrt und der Kleider beraubt, 712

08.01.1967

Dem Gauner, der mich töten will, nehme ich den Hammer ab und nehme mir vor, ihn und seinen Komplizen damit zu töten, 452

30.01.1967

Ein Totenschädel rollt aus einem tiefen Keller vor meine Füsse und weiter vor die Türe, hinter der sich ein gestohlenes Königskind befinden soll, 454

25.02.1967

Das Ritterhaus brennt. Ich hole Kleider und Werkzeuge heraus und merke, dass die Kinder meines Bruders K. im Haus geblieben sind, weil sie Feuer lustig finden. Die Feuerwehr kommt und löscht, 455

25.02.1967

Ich hole Werkzeuge und Kleider aus dem brennenden Ritterhaus, 455

30.03.1967

Mein Bruder B. versucht mit Gewalt ein Pferd in seinen Transporter zu bringen, aber es schlägt aus. Mir selber gelingt es mit sanften Methoden. Später gehört der Transporter mir, 456

31.03.1967

Beim Räumen und der Neueinteilung meiner Wohnung entschliesse ich mich, das Klavier zu behalten wegen den Kindern. Auch den kleinen Schreibtisch will ich behalten, 457

24.04.1967

In Zürich fährt eine Seilbahn auf der falschen Seite und das Tram fährt in verkehrter Richtung. Ich steige aus, 458

28.04.1967

Ein Detektiv erbeutet im Lager von zwei gesuchten Gaunern ein kugelsicheres Auto und fährt damit weg, 461

03.05.1967

Ein Mann will mich zu seiner Sklavin machen: Er gräbt sich mittels eines feinstofflichen Körpers in mich ein, 462

12.05.1967

Von oben kann ich sehr viele Früchte sehen, obgleich meine Mutter meinte, dieses Jahr gebe es wenig Obst, 463

12.05.1967

Ich stelle eine Leiter an, damit andere Leute das viele Obst auch sehen können, das ich von oben gesehen habe. Aber die Leiter gibt nach und ich falle zu Boden, 463

30.05.1967

Meine Schwester M. redet zu mir, wie wenn ich ihre Therapeutin wäre. Sie erzählt, ihr Mann sei aus einem Ereignis als ein 80-jähriger hervorgegangen, 465

30.05.1967

Ich habe mich an einer Wurzel in die Tiefe gleiten lassen und dann fallen gelassen. Danach bleibe ich wie gelähmt liegen, 464

02.07.1967

Jemand hat mich beim Zahnarzt angemeldet, obgleich ich keine Zahnschmerzen habe, 466

06.07.1967

Ich singe und jodle in einer menschenleeren Kirche, 467

08.07.1967

Meine Schwester A. fühlt sich müde und alt, weil sie für Schularbeiten überexakt gearbeitet hat und man ihr sagt, dass sie dafür zu viel Zeit gebraucht habe, 468

29.07.1967

Ein sterbender alter Marschall belebt sich wieder und will nun das Haus umbauen. Ich habe Angst, er würde wieder Einfluss nehmen wollen, 471

10.08.1967

Eine schwarzhäutige Frau hat ein Kind geboren. Eine andere schwarzhäutige ältere Frau, stiehlt das Kind, 472

19.08.1967

Musiker und Sänger singen von Freiheit. Aber die Regierung reagiert misstrauisch, 473

19.08.1967

Draussen tobt ein Unwetter. Ich gehe trotzdem hinaus und suche dann Schutz in einem Holzschopf, 474

22.08.1967

Die Hochzeit mit meinem Bruder B. steht bevor. Ich sage, er sei nicht der richtige Mann, 475

24.08.1967

Ich liege mit einer Frau im Bett und habe das befriedigte Gefühl wie nach einem Beischlaf, 476

31.08.1967

Jemand hat aus meinem Auto Benzin gestohlen. Das macht mir Angst. Ich gehe in eine Garage, um zu tanken, 477

31.08.1967

Ich bin in eine Sackgasse geraten und muss rückwärts fahren, 477

08.09.1967

Ich höre den Hilfeschrei eines Kindes. Das Kind ruft «Mami» und ich erwache durch die Eindringlichkeit der Stimme, 479

08.09.1967

Meine Boxerhündin weint herzzerbrechend, 478

10.09.1967

In einem altertümlichen Bauernhaus mache ich vermeintlich Ferien. Aber ich muss fast den ganzen Tag schwere Arbeit verrichten, 480

10.09.1967

Meine Freundin Hanni B. hat liebevoll einen Rucksack gepackt für meine Schiffsreise, 480

10.09.1967

Bei einer jüngeren Frau fallen mir deren rhythmisch schönen Bewegungen auf. Sie kommt von der Feldarbeit und wirkt auch lebensstark, 480

10.09.1967

Mein Geldbeutel ist im Feuer verbrannt, 480

10.09.1967

In einer Wiese stehen viele kleine Schlangen, wie wenn es Blumen wären, 481

16.09.1967

Während ich mit Mutter einen Hügel hinauf wandere, scheinen alle Elemente losgelassen und ich bin erschöpft. Meine Mutter trägt mich eine Weile, dann trage ich sie, 482

04.10.1967

Ich sage warnend zu einem Mann, meine Boxerhündin sei ein edles Tier. Er hatte seinen Kessel mit Heisswasser wie unabsichtlich über sie ausgiessen wollen, 486

13.10.1967

Eine unheimlich wilde Naturlandschaft scheint absichtlich sich selbst überlassen zu werden, um den vorderen der zwei See zu speisen und zu erneuern, 488

13.10.1967

Der hintere von zwei Seen soll den vorderen See speisen und erneuern, 488

13.10.1967

Um einen «vorderen See» zu erneuern und zu speisen, scheint der hintere See und eine unheimlich wilde Naturlandschaft sich selber überlassen, 488

16.10.1967

Ich suche eine Landstrasse, die ich von früher kenne, aber alles ist anders. Mein Auto steht nun zwischen vielen Bahngeleisen, und ich muss herauskommen, um nicht überfahren zu werden, 490

16.10.1967

Ich merke, dass ich Eigentümerin eines Hauses und eines Geschäftes mit Angestellten bin. So hatte ich mir fälschlicherweise Sorgen gemacht über die Reparaturkosten meines Autos, 489

16.10.1967

Ins Rad meines Autos ist ein Fremdkörper geraten. Nun droht die Luft aus dem Rad auszutreten, 489

17.10.1967

Ein vermeintlich zahmer Löwe ist plötzlich ein wilder Löwe. Er sei vernachlässigt worden, daher werfe ich ihm etwas Fleisch hin, 491

18.10.1967

Mein gepflegtes luxuriöses Haus samt Garten habe ich verkauft. Ich sage, es habe zu viel Arbeit erfordert, 492

27.10.1967

Ich fliege durch den Korridor eines grossen Hauses. Das Haus ist gleichzeitig Wohnhaus, Büro und Konzerthaus, 495

27.10.1967

Der Maler Picasso will den schönen Schal meiner Schwester M. ungefragt als Motiv für ein Bild an sich nehmen. Aber ich lasse ihn nicht, 493

01.11.1967

In einem Fluss rudere ich aufwärts. Plötzlich kommen Wellen und ich laufe Gefahr, ins offene Meer getrieben zu werden, 496

01.11.1967

In einem Einbaum rudere ich flussaufwärts, 496

07.11.1967

Ich bin in Wettkämpfe zwischen Frauen geraten und gewinne mehrmals, obgleich die Frauen ziemlich grösser und kräftiger sind. Ich denke, dies sei wegen flinken Bewegungen und Reaktionen von meiner Seite möglich geworden, 497

18.11.1967

An einem einfachen Holzhäuschen hängen mehrere Sachen: Ein Gebetsbuch, ein Zettel, ein Heft, Seiten aus einem Gebetsbuch sowie Noten zu einem Lied, 499

18.11.1967

In einem Tuch trage ich junge zappelnde Hunde nach Hause. Als ein Hündchen herausfällt, lasse ich es am Boden liegen oder töte es und vielleicht noch andere herausfallende Jungtiere, 498

18.11.1967

Ein unauffälliger Bauarbeiter aus Nordafrika soll zwei Welten gegenüber gestanden sein, dies gehe aus Briefen hervor, 499

28.11.1967

Die Ehefrau eines Arztes hätte eine Kur nötig. Aber der Arzt sagt, er benötige die Frau in seiner Praxis, 500

03.12.1967

Ein Mann habe sich nach schweren Kriegserlebnissen eine zweite Identität zugelegt, 504

03.12.1967

Ein Klient von mir wird von Erinnerungen an Krieg und Kriegserlebnisse überfallen. Er scheint diese bisher verheimlicht und verdrängt zu haben. Ich weiss, dass er sich eine neue Identität zugelegt hat, 504

04.12.1967

Es heisst, eine Frau Baumann sei in politischer Mission nach Moskau delegiert worden. Obgleich sie eine einfache Frau aus dem Volk sei, 506

05.12.1967

Die Inhaberin einer winzigen Garage hilft mir mit ihrer Autopumpe aus. So komme ich noch rechtzeitig zur Schule, 507

08.12.1967

Ich soll am Szondi Institut einen Vortrag gehalten haben über eine neue Methode der Spieltherapie, 508

09.12.1967

Für die Erstellung eines Wohnhauses besteht bereits eine grosse Baustelle. Mein Bruder K. ist Bauherr. Auch ich habe mit dem Bau zu tun, 509

04.01.1968

Kinder flechten mit Wiesenblumen Kränze, 513

04.01.1968

Ein zweiköpfiges Tier, das auf einem Bild zu sehen war, wird lebendig. Das zusammengewachsene Tier besteht aus einer Schlange und einer Rieseneidechse, 513

04.01.1968

Eine Schlange und eine Riesenechse sind zu einem einzigen Tier zusammengewachsen. Das Tier hat aber zwei Köpfe, 513

04.01.1968

Am Rand eines Bildes befindet sich ein Tier, das aus einer Schlange und einer Riesenechse mit zwei Köpfen besteht. Ich soll das Bild erklären. Das Tier wird lebendig, 513

16.01.1968

In den Berg, den ich bestiegen habe, ist ein kleines Steinhäuschen gebaut. Eine Steintüre soll noch tiefer in den Berg hinein führen, 514

16.01.1968

Mit meinem Bruder K. laufe ich bergwärts. Es ist kein Weg vorhanden, und es gibt gefährliche Bodenrisse, 514

16.01.1968

Mein Auto ist von einer Schneemasse ganz zugedeckt. Ich kippe das Auto, demontiere einige Teile und setze es auf der Strasse wieder zusammen. Frau Lieberherr hilft, 515

17.01.1968

Durch wildes Herumturnen kommt wieder Leben in den Kopf meiner kleinen Nichte, 516

20.01.1968

Eine schwarze Schlange beschützt eine kleine junge Schlange vor einer hässlichen grünen Schlange. Ich soll ihr dabei helfen, und sie verfolgt mich mit ihrem Hilfeflehen, 517

25.02.1968

Während Vorträgen über Priestertum oder über menschliches Wachstum sollen sich die Anwesenden entscheiden, ob sie Priester werden wollen, 519

17.04.1968

Ich spüre plötzlich Baumäste unter mir während ich über Bergketten fliege. Ich halte mich mit aller Kraft an den Ästen fest, bis ich mein eigenes Gewicht wieder spüre, 520

17.04.1968

Ich fliege immer höher und über Bergketten. Endlich spüre ich Baumäste unter mir, an denen ich mich festhalten kann, bis ich mein eigenes Gewicht wieder spüre, 520

26.04.1968

Vater befiehlt, meine Boxerhündin zu töten, 521

26.04.1968

Mein Vater befiehlt, meine Boxerhündin zu töten. Ich versuche den Befehl auszuführen, vermag dies aber nicht. Nun will er mich selber töten, 522

27.05.1968

Beim Schwimmen nehme ich helfend ein Kind an die Hand. Es hatte zu schwimmen versucht und war am Untergehen, 525

03.07.1968

Meine Hebamme droht mit Aufkündigung ihrer Dienste, weil ich mich aufs «eigene Gefühl» verlassen will. Ich sage ihr, ich käme auch allein zurecht, 527

06.08.1968

Fliegend und schwimmend lande ich bei einem zirka 100 Jahre alten, abseits liegenden Haus. Es ist mit Efeu bewachsen, und ich weiss, dass ich lange nicht mehr darin war, 529

06.08.1968

Mit einer Art Schwimmbewegungen fliege ich zu einem efeubewachsenen zirka 100 Jahre alten Haus, 529

06.08.1968

Das efeubewachsene Haus, bei dem ich fliegend lande, kenne ich von früher. Das Haus ist zirka 100 Jahre alt, aber ich war schon lange nicht mehr dort, 529

13.08.1968

Ich zerschneide eine Schlange, und während ich dies tue, entwickeln sich daraus Kaninchen. Die Schlange sagt, sie könne schon etwas dagegen tun, 530

13.08.1968

Kaninchen entwickeln sich aus einer Schlange, während ich diese zerschneide. Die Schlange sagt, sie könne schon etwas dagegen tun, 530

13.08.1968

Aus dem Mund einer Schlange kommt eine grössere Schlange heraus, während ich sie zerschneide, 530

20.08.1968

Ich habe einen sehr einfach geschnittenen Qualitätsmantel gekauft. Der Mantel ist trotzdem sehr schön und schick: Ein «Modell», 531

26.08.1968

Ich erwähne, dass ich einmal an einem regulären Flug zum Mond teilgenommen habe. Dies, nachdem sich jemand mit seinen vielen Reisen gebrüstet hatte, 532

05.09.1968

Ich arbeite zum Teil als Bauernmagd, zum anderen Teil als Psychologin, 533

05.09.1968

Mit einem Messer schneidet sich eine junge Frau Teile ihres Mundes und einer Backe weg. Ich denke entsetzt, warum sie sich für den Bauern schlachtet, 533.

21.09.1968

Mit einer Schar erwachsener Leute und Kinder wandere ich auf einen Berggipfel, 536

21.09.1968

Meine Hündin versucht im Gewimmel einer fremden Stadt die Herkunft meiner rufenden Stimme zu orten, 537

21.09.1968

Mit einer Schar Kinder befinde ich mich auf dem Weg zu einem Berggipfel. Ein grosser Steinblock versperrt uns den Weg, und das vermeintliche Gasthaus ist eher ein Labyrinth, 536

21.09.1968

Steine und ganze Felsblöcke stürzen in die Tiefe, während ich mich mit losen Steinen beschäftige, 536

12.10.1968

Ein Pferd, das auf denselben Namen hört wie meine Boxerhündin, wird von der Hündin am Aussteigen aus einem Fluss gehindert, 538

12.10.1968

Die Stute, die in einem Fluss schwimmt und auf denselben Namen hört wie meine Hündin, wird von der Hündin am Ausstieg aus dem Wasser gehindert, 538

01.11.1968

In der Dunkelheit greift ein Bauernhund meine Boxerhündin an. Sie lässt sich aber nicht verjagen. Sie kämpft und der Bauernhund zieht sich schliesslich in den Hof zurück, 542

01.11.1968

In meinem Fuss steckt das Sägeblatt einer Laubsäge. Der Motor der Säge beginnt zu laufen und das Sägeblatt im Fuss zu rotieren. Ich rufe wie hysterisch vor Schmerz, man solle die Sicherung herausnehmen, 540

02.11.1968

Mit meinem Bruder B. bin ich auf einer Reise nach London oder New York. Ich bin für sein Baby verantwortlich und ärgere mich, dass ich nicht abgelehnt habe, es mitzunehmen, 543

03.11.1968

Es wird erzählt, ein Vater habe seiner Tochter ein Bein abgeschlagen. In der Folge habe ein Knabe gleichzeitig sein rechtes Bein verloren, 544

08.11.1968

Auf einem Velo fahre ich einen anstrengenden Bergweg hinauf, 546

20.11.1968

Ich halte mich in einer gepflegten Altwohnung auf, 550

24.11.1968

Mein Freund ist seelisch abwesend. Plötzlich erschrecke ich und merke noch rechtzeitig, dass der Freund mein Sohn ist, 552

24.11.1968

Eine Frau, die auf Wanderung zu einem Berggipfel ist, winkt mir, und ich erinnere mich, dass sie eine verstorbene Dichterin ist, 553

16.01.1969

Während einer Rezitation wird ein zirka 50-jähriger Schauspieler plötzlich verwirrt, und es werden Verzweiflung und Angst sichtbar, 554

02.02.1969

Ich soll ein Frauenprofil zeichnen, weil sonst die Ehe gefährdet sei, 556

07.02.1969

Während ich mit einem Mädchen ein Boot rudere, versucht ein nackter Dickwanst mich ins Wasser zu werfen, 558

07.02.1969

Auf der Strasse galoppieren Männer wie Pferde um die Wette. Die Pferde sitzen jedoch auf den Schultern der Männer, anstatt umgekehrt, 557

20.03.1969

Auf Empfehlung eines Mannes nehme ich die Abkürzung durch die Gärten, verliere aber die schöne orthodoxe russische Kirche aus den Augen, die ich besuchen wollte, 560

01.08.1969

Am Horizont nehme ich ein Meer von Fischen wahr, die hin und her schwimmen, 562

01.08.1969

Ich sehe edle Reitpferde am Himmel, die sich bewegen. Ich halte dies für Hirngespinste, bis jemand sagt: «Schaut die Pferde am Himmel», 562

12.08.1969

Ich werde von fünf Männern mit Holzscheiten und Steinen beworfen und mit Pfeilen beschossen, 563

15.08.1969

Anlässlich meiner Menstruation fliesst Blut in grossen Mengen und dickflüssig. Zuerst bekomme ich von Mutter Vorwürfe, später Mitleid und Hilfe, 564

06.09.1969

Mein Freund G. (Jungianer), singt Arien aus Operetten. Ich soll mitsingen und er korrigiert mich, 565

05.11.1969

Die tüchtige Sekretärin des Kinderdörflis (Frau L. in Lütisburg) sagt weinend, sie habe ein Holzbein. Bisher hatte sie dies verborgen gehalten, 567

10.11.1969

Ich erhalte alte Gebetsbücher und andere Sachen von einer Frau, die in die USA ausgewandert sei und von dort aus mein Leben wahrgenommen und beobachtet habe, 568

10.11.1969

Mein Studienkollege Ivan N. vom Szondi-Institut wirft mir vor, ich hätte ihn an seiner Karriere gehindert. Ich antworte, er solle froh sein, es sei nicht zum Schaden seiner Seele, 570

10.11.1969

Von einer Frau aus den USA habe ich Bücher und Kunsthefte erhalten. Die Frau habe früher in meiner Nähe gewohnt und sei ausgewandert, 568

18.11.1969

Ein Dachstock ist am Einsinken. Es heisst, man könne ihn renovieren, 572

18.11.1969

Ich bin in ein anderes Haus gezogen. Die Möbel sind schlicht und die Holzwände voller Bücher. Ich fühle mich wohl, 571

31.12.1969

Während eines orkanartigen Sturms biegen sich im Miethaus, in dem ich wohne, die Wände derart beängstigend, dass ich fürchte, das Haus werde bersten, 1101

25.01.1970

Ich gehe, in alte Lumpen gekleidet, auf die Strasse, um meinem Leben ein Ende zu setzen, 573

25.01.1970

Ich fühle eine Lähmung und hoffe, etwas oder jemand würde mich vom Suizid abhalten, 574

30.01.1970

Eine weisshaarige Frau mit einem lieben Kindergesicht verwandelt sich in ein zirka 10j. Mädchen, das ich in mein Kinderheim aufnehme, 576

29.11.1970

Weil mit den Beinen eines 10-12-jährigen Knaben etwas nicht in Ordnung ist, soll er die Todesspritze bekommen. Dies in der Meinung, ihm ein schweres Leben zu ersparen, 577

04.12.1970

Eine Baslerin führe eine Doppelexistenz in Moskau, und dies nach der Revolution, 579

04.12.1970

Ich reise nach Moskau und treffe auf eine Baslerin. Die Frau soll dort nach der Revolution eine Art Doppelexistenz führen, 579

12.12.1970

Ein Mann will mir etwas wegnehmen, was für mich ganz wichtig ist. Worin das Kleinod besteht, ist aber nicht klar, 580

17.12.1970

Ich wohne in einem gediegenen Haus und bin die Hausherrin. Es sind viele Besucher da, 582

17.12.1970

Ich bin Hausherrin, laufe aber in sehr einfachen Kleidern herum, was befremdend zu wirken scheint. Daher erkläre ich, ich hätte heute meinen "Lottertag", 584

17.12.1970

Ich merke, dass meine Wohnung mehr Zimmer hat, als ich gemeint habe, 583

20.12.1970

Auf meiner Reise in den Orient versinke ich seelisch in der orientalischen Welt. Eine 50-jährige Frau will mir ihren erwachsenen Sohn in Therapie schicken, 585

20.12.1970

Ich reise in den Orient und versinke geistig/seelisch in dieser orientalischen Welt, 585

26.12.1970

Ich steige aus dem Fenster und gerate in Wildnis und Sumpf. Meine Nachbarin (Frau Mäusle) hatte mich im Zimmer festhalten wollen, 588

16.01.1971

Ich habe das Gefühl, mit einer Frau zusammen gewesen zu sein, auch sexuell. Dies habe nichts Anstössiges gehabt, 591

24.01.1971

In einer alten Burgruine liegen mächtige weibliche Standbilder aus Stein am Boden, 592

24.01.1971

Ein umgestürztes weibliches Standbild gibt mir eine Kugel in die Hand und sagt, sie werde eine glückliche Wendung bringen, 592

24.01.1971

Eine unheimliche weibliche Stimme, die aus einem am Boden liegenden mächtigen Standbild aus Stein kommt, fordert mich zum Nähertreten auf, 592

29.01.1971

Bei einem städtischen Bahnhof führt ein primitiver Steg über grosse Wassertümpel. Daneben befinden sich schöne Parkanlagen, 595

29.01.1971

Ich halte mich in einem kleinen Dorf in China auf. Mein Freund Carl B. meint, ich könne nun mit eigenen Augen sehen, dass hier keine richtigen Bahngeleise vorhanden seien, 594

22.02.1971

Ich trage meinen kranken und bewusstlosen Sohn im Wald, in dem ich nachts unterwegs bin. Mein Freund Carl B., dem wir begegnen, hilft tragen, 596

18.04.1971

Ich bin vor Entsetzen wie gelähmt, weil eine Frau ihren Mann anstiftet, die gemeinsamen Töchter zu vergiften. Später gelingt es mir, Massnahmen dagegen zu ergreifen, 598

19.04.1971

Der untersuchende Arzt sagt zu mir, das Seelische nehme er nachmittags dran, 599

20.04.1971

In der «Schublade» einer Kommode liegt zusammengekauert ein ziemlich grosser Jüngling. Ich will ihm heraushelfen, aber die Psychiaterin sagt, ich solle mich nicht in ihre Sachen einmischen, 600

09.08.1971

Ein Speer wird durch einen Türspalt gestossen. Eine schwangere Frau will mich töten, 603

10.08.1971

Meine Boxerhündin verwandelt sich in ein 3-4-jähriges Kind. Ich merke, dass sich hinter dem Kind eine reifere Persönlichkeit verbirgt als ihrem Alter entspricht, 605

14.08.1971

Ich habe eine grössere Wohnung gemietet in der Nähe von Zürich, 606

20.09.1971

Mutter sagt, sie sei krank gewesen, daher müsse sie nun Nachtschicht arbeiten, 607

20.09.1971

Meine Mutter sagt, sie müsse Nachtschicht arbeiten, weil sie lange krank gewesen sei, 607

14.11.1971

Nach der Heirat mit meinem Bruder K. sage ich, wir seien ein seltsam gegensätzliches Paar, 608.

26.12.1971

Um einen aparten Seidenstoff vor fremden Augen zu schützen, decke ich ihn mit einer Wolldecke zu, 610

26.12.1971

Mit einem Gewehr zwingt ein junger Bursche zahlreiche Leute zum Stehenbleiben, 612

09.01.1972

Einer heimatlosen Familie gegenüber habe ich mich zu Grosszügigkeit verpflichtet, aber sie nützt es aus, 613

23.03.1972

Ich bin seit kurzem verheiratet und kann die Badewanne nicht benützen, weil sie voll schmutziger Wäsche ist, 619

05.01.1973

Während ich am Schreibtisch sitze, erinnert mich ein Mann an seinen Heiratsantrag, aber ich fühle mich gestört. Er jedoch meint, er habe die an ihn gestellte Aufgabe ausgeführt, 622

20.01.1973

Ein kleines Mädchen fliegt mit mir und anderen zusammen einem tiefen Tobel entlang zum Hochgebirge, 624

20.01.1973

Die oberste Station einer Bergbahn oder einer unterirdischen Bahn liegt in einer urtümlich wilden Naturlandschaft, 623

23.01.1973

Männer sagen, sie wollten die Kathedrale anzünden, weil ich ihnen die gestohlenen Schlüssel abgenommen habe, 625

16.02.1973

Aus Angst vor Vorwürfen habe ich die aussereheliche Geburt meiner Tochter bisher geheim halten, 630

20.02.1973

Am «Schwarzen Brett» hängt ein Heft, das weitgehende Vorwürfe und Kritik an der Kirche enthält. Das Heft gehört einem unbekümmerten 16-jährigen Mädchen, 631

10.04.1973

Ein Mann, den ich nur schattenhaft wahrnehmen kann, richtet Papiere für unsere Hochzeit. Ich gerate in Panik, 633

29.04.1973

Die Bilder oder Ikonen, von denen ich fasziniert bin, haben den Künstler in politische Gefahr gebracht, 635

29.04.1973

Meine Mutter fliegt nach London wegen eines Künstlers, der in politischer Gefahr sei. Ihre vier Kinder wollen mitgehen, darunter ich selber (ich bin im Traum 14-jährig), 634

29.05.1973

Auf der Velofahrt nach Hause merke ich, dass ich nackt bin und fahre zurück, um ein Kleid zu kaufen. Ich hatte mein Kleid zur Abänderung im Laden gelassen, 637

29.05.1973

Vor meiner Haustüre steht ein Mann, der so tut, als ob er gerichtlich festgelegte Vaterrechte an meinem 16-jährigen Sohn einfordern dürfte, obgleich er nicht dessen Vater ist, 636

31.05.1973

Ich bewohne ein altes Haus, das dem Ritterhaus ähnelt. Noch sind nicht alle Zimmer eingerichtet, 639

30.06.1973

Durch eine geöffnete Türe kann ich einem Mann entfliehen, der ein Messer nach mir wirft, 642

12.09.1973

Ich befinde mich in einem Raum mit vielen Büchern. Es ist vermutlich eine Bibliothek, 643

17.09.1973

Aus Flöte und Kehle eines kleinen Alligators kommen zauberhafte Töne, 645

04.10.1973

Eine Frau fiebert, ist schweissgebadet und wollte aus der Welt entfliehen. Plötzlich bin ich selber die Frau, 646

21.10.1973

Meine Boxerhündin legt sich zufrieden in ihren Hundekorb, nachdem ich das platzraubende Essgeschirr herausgenommen habe, das andere Leute hineingetan haben, 650

26.10.1973

Ich soll meinen Bruder K. heiraten. Der Vertrag könne nicht rückgängig gemacht werden, 651

31.10.1973

Eine struppige Berg-Katze verteidigt ihre zwei Jungen in extrem aggressiver Weise. Zwei Katzen tötet sie, vermutlich Kater, 652

26.11.1973

Beim Geschirrspülen entdecke ich eine Klapperschlange in einem mit Wasser gefüllten Krug, 656

08.06.1974

Ich denke, ich müsse mit Säen beginnen, nachdem ein zertrampelter Platz von einem Mann umgepflügt worden sei, 659

25.06.1974

Vermeintliche Tagediebe spielen auf Instrumenten und singen. Ich denke, es könne sich nicht um gewöhnliche Tagediebe handeln, 662

29.07.1974

Ein dreiteiliger Fluss bildet Landesgrenzen: Vermutlich die Grenzen zu Frankreich oder Italien, 663

29.07.1974

Meine Luzerner Freundin malt und zeichnet in ihrem Atelier die Dinge, die sich vor ihrem Blick gerade ereignen, 664

29.07.1974

Eine Klosterfrau klagt mich an: Gebäude seien am Verfallen, Früchte nicht geerntet, Vorräte vergessen worden, 663

01.08.1974

Mit meiner Familie zügle ich ins Hochgebirge, weit ab von Dörfern und Städten. Hier fühle ich mich den Naturgewalten ausgeliefert, 665.

01.08.1974

In einem kleinen Boot rudere ich mit Familie über einen Bergsee im Hochgebirge und fühle mich allen Naturgewalten ausgeliefert, 665

08.08.1974

In meiner Bauchgegend wird ein kleiner Tumor entdeckt. Er sei aber noch ungefährlich, 666

23.08.1974

In einer Raumkapsel fliege ich mit meiner Schwester M. in unbekannter Richtung und wir landen in einer Bildergalerie in Zürich, 667

01.09.1974

Auf einer Rondelle, die sich schnell dreht und rotiert, steht ein Mann. Ich weiss, dass er mit grosser Kraft etwas zusammenzuhalten versucht, 668

01.09.1974

Mein 13-jähriger Sohn greift in die Erdhöhle einer Bärin mit ihren Jungen. Er wird von der Bärin in die Höhle gezogen, später zieht er die Bärin heraus, 1031

03.11.1974

Von einem Priester habe ich eine enttäuschende Antwort auf eine Frage erhalten. Ich nehme mir vor, wieder vermehrt auf die eigene Seele zu horchen, 669

12.01.1975

Eine Frau hat Goldzähne. Sie weint, weil ihr Kind - ein Mädchen - tot ist. Man habe es von Arzt zu Arzt geschleppt, aber nicht helfen können, 1032

12.01.1975

Der schön geschnitzte Mädchenkopf eines Totempfahls soll begraben werden. Aber der Kopf besteht plötzlich aus Fleisch und Blut, 1032

16.01.1975

Männer in Kriegsrüstung werden von einem Mann in Zivilkleidung bekämpft. Weil ich mich einmische, will der zivile Mann mich töten, 1034

16.01.1975

Der gealterte Stalin will weiterhin Herrschaft ausüben. Ich entziehe mich ihm durch Zügeln, 1033

10.05.1975

Ein Bauer sagt, er habe in der psychiatrischen Klinik zwei Masken abgelegt, 672

09.06.1975

Mein Baby liegt nackt und frierend im Bett. Ich habe vergessen, dass ich die Mutter eines Babys bin, 676

16.07.1975

Eine junge Frau wird von zwei Männern immer wieder unter Wasser getaucht, um sie zu ertränken, während sie meint, es gehe um einen feierlichen Taufakt, 678

19.07.1975

Ein grösseres Mädchen zeigt mir den Stand ihres Kunstturnens. Einige Figuren zeigen eine für ihr Alter hohe Stufe des Könnens, 679

19.07.1975

Ein grösseres Mädchen zeigt beim Turnen und Kunstturnen für ihr Alter eine hohe Stufe des Könnens, 679

20.07.1975

Ich mache mit einer zweiten Person einen Ausflug auf eine kürzlich entdeckte Insel, wo die Natur unverdorben und die Bäche kristallklar sind, 680

25.07.1975

In kleinen Gruben liegen Geldstücke aus Gold. Ich habe das Gefühl, es sei Diebesgut, 681

31.07.1975

Mein rechtes Auge ist herausgefallen oder in die Augenhöhle hinein gerutscht, 683

06.09.1975

Im Estrich treffe ich auf einen intelligenten 6-8-jährigen Knaben. Er ist in einem Laufgitter und beschäftigt sich selber. Er scheint ans Alleinsein und an Kargheit gewöhnt zu sein, 684

09.02.1976

Ein Mann steuert seinen «Einbaum» bei wenig Wasser und sehr geschickt über gefährliche Stellen eines steilen Bergbaches hinunter. Der Einbaum besteht aus Stein, 685

09.02.1976

Ein Wegstück, das ich begehen soll, besteht aus rotierenden Holzrollen. Diese zu betreten soll noch gefährlicher sein als die steile Felspartie, auf der ich gekommen bin, 686

31.05.1976

Von der Lehrerin meines Gymnasiums habe ich eine Topfpflanze erhalten, die mir als Lehrbuch für meine Matura dienen soll, 687

02.06.1976

Meine Luzerner Freundin oder meine Schwester M. hat ein Bauernhaus in Waldnähe gekauft. Auch ich soll dort einziehen, aber ich kann mich nicht entschliessen, 688

02.06.1976

Meine Freundin sagt, es sei Zeit zum Zügeln. Aber ich mag meine heimatlich eingerichtete Wohnung nicht verlassen, 688

01.08.1976

Ich erfahre, es sei viel schriftliches Material vorhanden von meinem Klinikaufenthalt. Das Material sei aus den grössten Tiefständen heraus geschrieben, 690

01.08.1976

Mit einem Sprung aus dem Fenster versuche ich mich vor einem roboterhaften Wesen zu retten, das zugleich mein Bruder K. zu sein scheint. Er möchte mich roboterhaft gefügig machen, und ich spüre bereits meine Glieder schwer werden, 689

07.08.1976

Ein siebenjähriges Mädchen weigert sich, weiterhin den Religionsunterricht zu besuchen. Ich sage den Eltern, es zu zwingen wäre tödlich für das Kind, 691

25.09.1976

Der direkte Zugang zu meiner Wohnung ist versperrt. Daher suche ich ihn auf Umwegen, 691

24.02.1977

In einem riesigen Kochtopf liegt ein Mann, dessen Gehirn gekocht werden soll, 1043

26.03.1977

Ein Diplomat will mich heiraten. Ich will aber nicht, weil ich mich gegen meinen Sohn entscheiden müsste, 693

06.04.1977

Mein Bruder K. droht, sein Hund würde mich beissen, wenn ich nicht für seinen Lebensunterhalt sorge, 694

09.04.1977

Ein winziges Insekt hat sich in meinen Ringfinger eingebohrt und auch noch in einen weiteren Finger, 695

18.04.1977

Ich erkläre, es müsste einem Bergvolk oder introvertierten Menschen zugestanden werden, sich von politischen Dingen fern zu halten, 696

19.05.1977

Eine zirka 17-jährige Klientin telefoniert: Sie habe oft das Gefühl, von einem «Blocher» überfahren zu werden, 699

03.06.1977

Ich liege mit einer unbekannten nackten Frau im Bett und streichle sie am Rücken. Später nehme ich auf der Vorderseite eine kaum vernarbte grosse Wunde wahr und fühle nun grosse Scheu vor der Frau, 700

12.06.1977

Ich habe auf unbekannten Pfaden einen Berg erstiegen. Den Abstieg möchte ich aber auf einer offiziellen Route unternehmen, 701

12.06.1977

Von weitem kann ich die Kapelle des Bergdorfes erkennen, von dem ich gekommen bin. Aber ich kenne den offiziellen Rückweg nicht, 701

12.06.1977

Auf unbekannten Pfaden habe ich einen Berg erstiegen und erkundige mich nach der offiziellen Abstiegsroute. Aber niemand kann mir den Weg zeigen, 701

29.06.1977

Jugendliche Mädchen und Knaben haben unterirdische Gänge und Labyrinthe entdeckt und bilden nun eine Art Geheimbund, 702

31.07.1977

Zwei Eisenplatten an Vaters Grab bilden Schloss und Schlüssel zu einem Gebilde und zu Dingen, die ich in einer Vision gesehen habe, 703

30.10.1977

Ich habe meinen Bruder E. heiraten müssen und weine deswegen, 704

01.11.1977

Neben meinem Bett steht ein Spiegel, der weit entfernte Ereignisse und auch unbekannte Teile meiner Seele spiegelt, 708

01.11.1977

Im Spiegel nehme ich kunstvolle Bewegungen und Figuren wahr und merke, dass sie durch die Bewegung meiner Hände entstehen, 708

01.11.1977

Auf dem Weg zur Arbeit überfällt mich Kraftlosigkeit. Ich torkle, falle um und versuche immer wieder aufzustehen, 706

01.11.1977

Durch den Spiegel neben meinem Bett kann ich die Bewegungen meiner Hände wahrnehmen, und zugleich weit entfernte Geschehnisse oder unbekannte Teile meiner Seele, 708

01.11.1977

Ich öffne meiner verstorbenen und früher anfallskranken Tante Olga die Türe, weil sie sich positiv verändert hat, 707

01.11.1977

Im Spiegel neben meinem Bett kann ich Bilder sehen, die sich bewegen. Ferner kann ich an entfernten Geschehnissen teilhaben sowie zugleich an unbekannten Teilen meiner eigenen Seele, 708

07.11.1977

In unterirdischen Höhlen lebe ich als eine Art Tier, zusammen mit anderen Menschen, die sich wie in Stadthäusern oder Festungsanlagen voreinander schützen, 709

22.12.1977

Zu meiner neuen Wohnung gehören ein grosses altes Eisentor sowie ein Cheminée, das sich als Feuer- und Kochstelle alten Stils erweist, 710

24.12.1977

Kleine Splittergeschosse verletzen mich und andere Leute auf der Strasse. Die Geschosse sind wie kleine Kugelschreiber, 711

24.12.1977

Meine Beine werden von kleinen Splittern verletzt, die wie Kugelschreiber und kleine Geschosse aus einer Windmaschine daher fliegen, 711

31.12.1977

Ein Mann hat eine Frau mit drei bis vier Kindern nackt, frierend und fiebernd in der Kälte zurück gelassen. Zuvor hatte er sie eingesperrt, 712

22.03.1978

Der verstopfte Abort droht überzulaufen. Ich sage, der Abort dürfe nicht benützt werden, bevor der Ablauf wieder funktioniere. Ich organisiere die Verantwortlichen, 718

22.03.1978

Ich stehe vor einem sehr hohen Gebäude. Das Hochhaus ist Gerichtsgebäude, Museum und Wohnhaus zugleich. Es sind viele unterschiedlich ausgestattete Wohnungen und Stilrichtungen vorhanden, 716

22.03.1978

Auf meiner Bergwanderung geht Jemand oder Etwas unsichtbar neben mir - vermutlich meine Seele, 717

22.03.1978

Der Weg zwischen zwei kleinen Bergseeen ist beängstigend schmal, und er ist mit Wasser überschwemmt, 717

22.03.1978

Drei männliche Richter tragen kostbare Gewänder und ebenso kostbare Kopfbedeckungen. Einer der drei Männer ist «oberster» Richter, der einen der Richter zur Rechenschaft ziehen soll, 715

12.05.1978

Eine Fernsehsprecherin (Dorothea F.) gerät vor Erschöpfung ins Hintertreffen. Ich warte auf sie und trage sie. So gerate ich ebenfalls ins Hintertreffen, 721

12.05.1978

Eine Fernsehsprecherin sagt, sie danke Gott, dass ihr das Fernsehen keine weiteren Chancen gegeben habe. So habe sie Gelegenheit bekommen, zu sich selbst zu finden, 720

26.06.1978

Der Leiter des Pastoralsoziologischen Instituts verweist auf treffende und verständliche Formulierungen in einer neuen Bibel. Er verweist zudem auf eine Lücke in der Übersetzung, 723

30.08.1978

In einem Dorf wird ein Zelt aufgestellt, das teils gehäkelt, teils gestrickt ist. Es ist für eine Hochzeit gedacht, weil keine Kirche vorhanden ist, 1045

18.10.1978

Im offenen Anhänger eines Bahnwagens stehe ich am hintersten und gefährlichsten Platz mit älteren Klosterfrauen. Wenn diese sich an mich festklammern, würde die Sache noch gefährlicher für mich, 728

18.10.1978

Mit drei Frauen sitze ich im Anhänger einer öffentlichen Bahn ohne Dach, ohne Sitzplätze und ohne Handgriffe. So können wir uns nirgends festhalten, 728

05.11.1978

Ein junger Psychiater verwandelt sich in eine Frau. Die Verwandlung ergab sich nach einer gelungenen kindertherapeutischen Zusammenarbeit mit mir, 729

30.11.1978

Ich stehe meinem Ebenbild gegenüber, nachdem ich mich aus der Umklammerung einer Frau losgemacht habe, 733

15.01.1979

Im oberen Stockwerk eines renovierten Hauses soll es eine Orgel geben. Aber das Stockwerk ist nicht erreichbar, 735

15.01.1979

Die Treppe, auf der ich ins untere Bürolager gelangt bin, besteht aus geöffneten Schubladen. Papierberge ragen heraus, die für den Rückweg nicht mehr benützbar sind, 735

15.01.1979

Ich bin zur Einweihung eines renovierten alten Hauses eingeladen. Der Festredner spricht von einer besonders gelungenen Renovation, 735

18.02.1979

Eine fremde Ärztin hört mir aufmerksam zu. Ich fühle mich in guten Händen, 738

26.02.1979

Meine Mutter ist am Sterben und verdoppelt sich. Die eine Mutter steht gesund auf, die andere stirbt und wird begraben, 741

05.03.1979

Ich denke, meine frühere grosse schöne Wohnung müsse irgendwo noch existieren. Ich will sie suchen und wieder finden, 743

21.04.1979

Die Beine eines verstorbenen und wieder lebendig gewordenen 8-10-jährigen Mädchens seien invalid, aber der Verstand sei normal, 744

20.06.1979

Meinem Bett gegenüber sitzt eine Ärztin, die mir aufmerksam zuhört. Sie wirkt aufgeschlossen, klug, verwurzelt, 746

21.06.1979

Die Barthaare eines stattlichen Grossvaters sind wie gestrickt oder gehäkelt, 750

21.06.1979

Ein Grossvater will sich für seine Enkelin einsetzen, damit sie ihr Studium weiterführen kann, das wegen einer harmlosen Rebellion gefährdet sei, 750

22.06.1979

Ich gerate in Verdacht, hysterisch zu sein, weil ich immer wieder ohnmächtig zu Boden falle und mich nicht verständlich machen kann, 751

11.08.1979

In meiner Wohnung entdecke ich einen Verschlag, in dem sich Ratten eingenistet haben, 753

17.09.1979

Die Altstadt, die an einen Steilhang gebaut ist, erinnert an Fribourg. Wenn ich mich in der Stadt beengt fühle, dann fliege ich, 755

17.09.1979

Ich habe meine «Haut» mit einer anderen Frau geteilt und bin ausgestiegen, weil sie wie ein zu enges Kleid ist, 756

17.09.1979

Ich sage, für zwei Frauen sei zu wenig Platz in einer einzigen Haut. Ich war ausgestiegen und will nicht mehr in diese Haut einsteigen, 756

12.10.1979

Mein neugeborenes Kind hat zwei leibliche Mütter und zwei leibliche Väter, 758

26.11.1979

Ein vermeintlich morscher, rauhborstiger Baumstumpf entpuppt sich als eine Art Troll. Er läuft mir nach, 761

26.11.1979

Eine Art Troll ruft: So ein herziges Mäuschen möchten wir auch unter uns haben, 761

29.11.1979

Ich habe ein Mädchen geboren und kurz zuvor einen Knaben, den ich selber aufziehen will. Beide Kinder sind ausserehelich geboren, 762

03.03.1980

In England sind Einfamilienhäuser wie kleine Kirchen. Diese Kirchen liegen weit verstreut, 770

03.03.1980

Ich wohne in einem Hochhaus mit einer Gruppe anderer Leute. Die Gruppe diskutiert über ihren Wunsch nach Selbstverwaltung, 767

03.03.1980

Die Treppe des vielstöckigen Mehrfamilienhauses, in dem ich wohne, führt fast senkrecht in die Stadt, 767

03.03.1980

In meiner Wohnung beraten sich einige Leute über Selbstverwaltung, 768

03.03.1980

Ein Lift führt von der Stadt direkt in meine Wohnung im Hochhaus. Dann fährt der Lift weiter über Land wie eine Bahn, 770

03.03.1980

Ich verberge mein Tagebuch unter Zeitungen, weil Spione ins Haus gekommen sind, 769

25.03.1980

Der Weg über eine steile Felspartie und eine morsche Leiter, den ich gewählt habe, erweist sich als noch gefährlicher als das vorherige Fliegen, 771

06.05.1980

Ich soll im Kamin Feuer machen wegen den Kindern und wegen dem Auto, das in die Garage unter meinem Zimmer eingestellt werden soll, 772

06.05.1980

Auf dem Schreibtisch liegt ein mir anvertrautes uneheliches Kind. Ich lasse es einen Moment allein und erschrecke, denn es hätte hinunter fallen können, 772

06.06.1980

Ich massiere die Herzgegend meiner alten Tante Nina, aber sie stirbt trotzdem. Frauen vom Frauentreff werfen mir vor, ich hätte sie zu wenig gestützt, 776

06.06.1980

In der Küche eines Gasthofes warten Schülerinnen auf mich. Ich soll sie offenbar anleiten, ein bestimmtes Menü zu kochen, 776

12.07.1980

Meine Boxerhündin buddelt in lehmiger Erde. Jemand sagt, ich solle den Lehm nicht abwaschen, weil er Wertvolles enthalte. So sammle ich den Lehm in ein Gefäss, 780

12.07.1980

Die Sitzung bei der Astrologin und Therapeutin namens «Binder» ist zu Ende. Sie geht nach Hause, und ich fühle seelischen Schmerz, weil ich sie dort nicht aufsuchen darf, 778

12.07.1980

Wie aus unterirdischen Quellen brodelt und zischt es aus meinem gemalten Bild, nachdem es von meinem Sohn mit grossem Pinsel übermalt wurde, 779

12.07.1980

Meine Boxerhündin hat in lehmiger Erde gebuddelt. Ich soll aber den Lehm nicht wegwaschen, es sei Wertvolles darin enthalten, 780

12.07.1980

Wie aus unterirdischen Quellen zischt und brodelt es aus meinem Bild, nachdem es von meinem Sohn übermalt wurde. Das Bild gefällt mir, 779

15.07.1980

"Besen, Besen, sei's gewesen. ", zitiert ein 8-10-jähriges Mädchen mit glänzenden Augen aus Goethes "Faust", 781

15.07.1980

Ich habe in einem geistigen Zentrum, bzw. bei Wohnungen von Bekannten einen Therapieraum eingerichtet, 781

11.09.1980

Ich habe meinen Sohn in der Stadt gesucht und nicht gefunden. Ich gerate in ein sturzflutartiges Weinen, 784

11.09.1980

Eine männliche Stimme sagt, während sich aus einer grünlichen Knetmasse ein junger Mann bildet: "Nun wird er erwachsen, ich habe es versucht, und es ist gelungen", 783

11.09.1980

In einer Werkstatt beginnt sich eine grünliche Knetmasse zu bewegen. Schliesslich gestaltet sich die Knetmasse zu einem Mann und später zu einem lebenden Mann, 783

30.11.1980

Im Abort schwimmt ein Tier, vielleicht eine Ratte, später ist die Ratte ein junger, schwarzweisser Hund, 786

22.12.1980

Ein vermeintlich kurzer Ausflug hat mich zugleich in einen anderen Kontinent geführt: Australien oder auf eine afrikanische Insel. Hier leisten von Europa ausgewanderte Frauen und Männer Aufbauarbeit, 788

26.12.1980

Auf der Treppe einer Mädchenschule höre ich meinen Namen nennen. Dies im negativen Sinn: wie wenn ich Mädchen schlecht beeinflussen würde, 791

26.12.1980

Ich bin in unterirdische Stollen geraten. Ein Arbeiter ruft, hier sei eine, die man «nehmen» könne, 792

26.12.1980

Weil Klosterfrauen aus einem Haus geschaut haben und die Türe gerade offen steht, rette ich mich in deren Haus. In unterirdischen Stollen war ich von grölenden Männern als eine leichte Beute betrachtet worden, 792

07.09.1981

Es stellt sich heraus, dass ich einen zweiten Sohn habe. Der zweite Sohn scheint Musik zu studieren, 795

25.01.1982

Eine weibliche Stimme sagt, ich solle aus dem Bisherigen die Gestalt heraus schälen, 799

27.01.1982

Ich werfe meiner Mutter vor, sie sei eine Hexe. Sie habe den Schaden an meinem Auto veranlasst, und ich fühle Hass gegen sie, 800

23.03.1982

Ein vormaliger Dressurreiter springt mit einem Pferd über eine breite Strasse, weil er sich zu wenig beachtet glaubt. Er lässt das Tier, das sich schwer verletzt, auf dem Asphalt liegen, 801

06.04.1982

Auf der Suche nach meiner verlorenen Tasche komme ich zum Jauchekasten (Gülle) und finde dort Goldstücke, 802

12.06.1982

Von den über 20 Kindern, die eine Frau mit meinem Bruder K. zu haben scheint, leben vermutlich die meisten in Kinderheimen, 804

12.06.1982

Mein Bruder K. will meinen Lastwagen auf den Abbruch fahren. Aber ich lasse ihn nicht, 804

12.06.1982

Das goldbestickte königlich wirkende Kleid einer Schwägerin besteht im Rückenteil aus grober Naturseide indianischer Herkunft. Ich denke, es sei das "gute Stück" aus ihrer Erbschaft, 804

22.08.1982

Ein am See liegendes Dorf scheint mein Heimatort zu sein, aber es ist flacher und grösser. Bei nochmaligem Hinsehen ist alles verschwunden und ich sehne mich nach meiner Stadt, 808

22.08.1982

Durch den Einbau einer kleinen Küche möchte ich Mutters ehemaliges Wohn- und Schulzimmer heimatlicher gestalten, 805

22.08.1982

Ich bin in eine falsche Türe hinein geraten und entschuldige mich. Der Inhaber des Patrizierhauses führt mich wortlos hinaus, 807

27.08.1982

Das Kind Elisabeth sieht etwas, was nicht für ihre Augen bestimmt ist. Dieses Etwas spielt sich hinter den Kulissen ab, 1048

28.08.1982

Alte Frauen und Männer schleppen Maschinenteile, (809)

28.08.1982

Von meinem Bankkonto sei mehrmals Geld abgehoben worden. Dies haben mir Polizisten mitgeteilt, 813

28.08.1982

Der Hals einer mageren Katze wird von einem Knaben mehrmals zugeschnürt, während ein Mann die Katze festhält, 812

28.08.1982

Eine Frau fühlt sich schwindelig. Sie bittet mich, für einen Moment in mein Auto sitzen zu dürfen, 810

28.08.1982

Von alten Frauen und Männern werden Maschinenteile geschleppt, 809

29.09.1982

In der Wohngemeinschaft, in der ich nun wohne, hat es einen Holzbackofen, 815

29.09.1982

Mein Arbeitsraum ist gegen die Strasse offen und gleichzeitig geschlossen, 816

29.09.1982

Meine zirka 50-jährige Mutter hat unmittelbar nach einer Geburt noch ein zweites Kind geboren. Ich befürchte, ihr bei der Pflege der Kinder helfen zu müssen nebst meiner Berufstätigkeit, 818

29.09.1982

Ich liege im Wasser wie in einem Bett, während Fische um mich herum schwimmen, 815

29.09.1982

Ich gehöre zu einer Wohngemeinschaft, in der die nötige Distanz zum Privaten gewährleistet ist, 816

29.09.1982

Ich weiss, dass ich ins Ritterhaus zügeln werde. Zugleich werde ich in der jetzigen Wohngemeinschaft Präsenz und Heimat behalten können, 816

29.09.1982

Es ist, wie wenn ich aus zwei Frauen bestünde: aus einer jüngeren und einer älteren. Die jüngere Frau führt mein Kinderheim weiter, das ich aufgelöst zu haben glaube, 819

18.10.1982

Böse Geister attackieren, würgen und behindern mich, während ich Körper an Körper mit meiner Schwester M. ringe, 820

10.01.1983

Auf meiner Wanderung ist die Rede von einem alten Schafhirten, der seine Tage mit seinen Schafen verbringt, abseits und unberührt von der Welt, 822

10.01.1983

Das Kleid der Frau auf Beobachterposten hat Feuer gefangen, nachdem ich sie vor dem Absturz in einen Abgrund zurück gerissen und so gerettet habe, 824

10.01.1983

Ein alter Schafhirt soll weit abseits und unberührt von der Welt seine Schafherde hüten. Dem Ehepaar, dem ich auf Wanderung begegne, sage ich, ich sei öfters dort gewesen, 822

03.02.1983

Drei Jünglinge erklären, sie würden die Königsschule besuchen. Hinter den Jünglingen wird eine junge Frau sichtbar, die dieselbe Schule besucht, 825

23.02.1983

Auf einem grossen Bahnhof trage ich einen Aktenkoffer und Geld bei mir. Ein Mann in weissem Mantel will mir Handschellen anlegen, 827

14.06.1983

Im Alter von 51 Jahren hat meine Mutter Drillinge geboren. Es sind möglicherweise Mädchen, 828

13.07.1983

Das Haus einer Musikerin verfügt über Fenster nach oben. Ihr grosses Haus führt unterirdisch weiter zu meinem Haus, 829

13.07.1983

Ich befürchte in fassungsloses Weinen auszubrechen, weil die Klavierspielerin, die ich liebe, wegzügelt. So verzichte ich auf einen Abschiedsbesuch, 829

13.07.1983

Das gediegene grosse Haus einer Klavierspielerin, das unterirdisch unter unserem Haus weiterführt, verfügt über Fenster nach oben, 829

26.08.1983

Man sagt mir, mein Sohn sei von Suizid bedroht. Ich eile zu ihm, 830

18.09.1983

Meine Wohnung ist in das grössere Haus meines Familienclans eingebaut, daneben verfüge ich über ein grosses Wohnzimmer, in dem ich Besuche empfange, auch Familien, 831

18.09.1983

Meine Tagebücher und Themenmäppli sind verschwunden. Dies, nachdem mein Bruder K. mich besucht hatte, 831

09.01.1984

Mit einer Frau Berger habe ich eine gemeinsame Unternehmung gestartet. Anderntags erfahre ich, ihr 4-jähriger Sohn sei davongelaufen, 834

13.02.1984

Ich werde orientiert, dass ich mit einer Frau zusammen ein Kind habe, 835

20.03.1984

Es heisst, die drei sympathischen Jünglinge würden nicht existieren, wenn ihre verstorbene Grossmutter nicht wieder zum Leben erwacht wäre. Die Jünglinge sind 16-17 Jahre alt, 836

20.03.1984

Drei 16-17-jährige Jünglinge sitzen mit ihrer Grossmutter am Tisch. Es heisst, sie würden nicht existieren, wenn die Grossmutter nicht wieder erwacht wäre, 836

22.03.1984

Grossmutter lächelt ermunternd und ermutigend zu meiner Schreibarbeit sowie über mein Tagebuch, 837

22.04.1984

Ein Mann wurde gesehen, wie er ein Jugendbildnis von mir von Staub befreit hat. Er steht im Verdacht, ein Attentat auf mich ausgeübt zu haben, 838

08.06.1984

Ich habe nicht genügend Geld bei mir, um mit der Bahn zurück zu fahren. So werde ich den Rückflug über die Alpen aus eigener Kraft schaffen müssen, 839

08.06.1984

Ich liege bäuchlings auf einem grossen Ball in der Luft und werde getragen. Es ist nicht das erste Mal, dass ich auf diese Art fliege, 839

22.06.1984

Die Raumkapsel, die sich mit mir in rasendem Tempo im All zu verlieren droht, steht plötzlich still. Sie balanciert einen Moment und steht als winziger Tochterplanet der Erde gegenüber, 840

16.07.1984

Ein Hochhaus, das am Hügel gegenüber steht, beginnt samt Hügel abzurutschen. Das Haus wird unter einer Erdmasse begraben und mit einer Blache zugedeckt wie eine Leiche, 841

16.07.1984

Ich höre Kinderweinen hinter den geschlossenen Glastüren eines Hochhauses, das von Erdmassen zugedeckt ist, 841

12.09.1984

Um in mein Zimmer zu gelangen, muss ich vom Badezimmer aus den Weg über den Hinterhof nehmen, der zu einer grösseren Stadt gehört, 842

12.09.1984

Ich suche «mein Zimmer», das früher ein Dienstmädchenzimmer war. Ich will nun Brauchbares mitnehmen, darunter ein Tagebuch, 842

13.09.1984

Im Kreml sind Wildkatzen und Hunde hinter den Sitzen der Politiker postiert. Die Tiere sollen allfällige Angriffe der Politiker abwehren, 843

24.09.1984

Ich trage orientalisch anmutende Kleider. Meine Schwester S. meint anerkennend, ich würde mich immer lustiger kleiden, 844

27.01.1985

Ich gratuliere einer bekannten und bedeutenden Greisin und danke ihr für ihr Leben und Werk, 848

02.04.1985

Ich entschliesse mich, mit meinem Sohn zusammen zu leben, in einer 4-Zimmerwohnung, 850

22.05.1985

Nach der Flucht vor einem Feuer befinde ich mich an einem grossen Wasser, wie am Meer. Zugleich bin ich auf einem Berg, wie wenn dies am Meer wäre, 852

23.08.1985

Ein schwer verletzter Hund verwandelt sich in ein Baby, nachdem ich ihn auf meine Arme genommen hatte wie ein Kind, 855

12.12.1985

Mutters Psyche ist in Bewegung. Sie spaziert durch die Jahre, vom Altsein zu Jungsein und umgekehrt. Dies spiegelt sich jeweils in Körper und Mimik 860

12.12.1985

Mutters Psyche spaziert durch die Jahre ihres Lebens: von alt zu jung und umgekehrt. Dieser Vorgang spiegelt sich jeweils in ihrem körperlichen Aussehen, 860

12.12.1985

In meinem «Salon» deklamieren und diskutieren viele Leute. Die Situation gestaltet sich immer mehr zu einem Fest, und der Raum ist schliesslich mein Therapieraum, 861

12.12.1985

Mutters Psyche spaziert durch die Jahre, von jung zu alt und umgekehrt. Dieser Vorgang spiegelt sich auch in ihrem Körper, 860

19.12.1985

Ich suche eine Gebärklinik für eine schwangere Frau. Aber plötzlich ist unklar, ob eine Frau oder ein Tier schwanger ist, 865

19.12.1985

In einem Haus, das alt und doch neuartig erscheint, verbringe ich ein Wochenende mit einer Gruppe junger Leute. Hier kommt es zu tiefgreifenden Erlebnissen, 862

19.12.1985

Für eine schwierige Geburt ist keine Ärztin in Sicht. Weil ich nicht wage, Hebamme zu spielen, muss die Frau die Geburt zurückhalten, 863

19.12.1985

Eine Geburt steht bevor. Anstelle der Vagina bildet plötzlich der Mund den Geburtsausgang, 862

10.01.1986

Ein zirka halbjähriges Kind trägt wie eine Hundeleine um den Hals und droht zu ersticken, weil sich die Leine mehrmals um den Hals geschlungen hat. Ich löse die Leine, 867

12.01.1986

Unter den Klosterfrauen fällt mir eine Schwester namens «Klarissa» auf. Auch ihre jugendliche Frische und intensive Präsenz fallen mir auf, 868

11.06.1986

Mein Bruder K. versucht, die Mutter ins unterste Fach eines Wandschrankes zu zwängen, 1051

16.07.1986

Meine Mutter ist in einer Wasserflut versunken und ich rette sie. Sie sagt, nun wolle sie auch malen, 874.

19.07.1986

Einer Wohlstandsfrau vom «Berg» rate ich, Kurse zu besuchen oder ein Studium zu beginnen, anstatt Putzfrau zu spielen, 875

10.08.1986

Ich wohne auf zwei Stockwerken, 877

20.11.1986

Ich treffe auf eine für Kupferstiche bearbeitete Platte mit älter anmutenden Motiven. Es sind Blumen, die in unbekannter und unüblicher Weise bearbeitet sind, und ich denke, es sei ein Fund, 878

20.11.1986

Vom oberen Estrichfenster aus wage ich nicht hinunter zu schauen, weil mich die Höhe (30 Meter) schwindlig macht. Eine Frau mit Baby lasse ich daher nicht ans Fenster, 880

20.11.1986

Ein Haus erscheint von unten kaum 3-stöckig. Von oben gesehen erweist es sich jedoch als eine historische grosse Burg. Und gleichzeitig ist es ein Hochhaus aus unserer Zeit, 881

13.12.1986

Beim neuen Sessellift reisst der Strick, auf dem eine junge Frau Platz genommen hat, und sie schreit. Ich kann den Sessel festhalten, bevor er an einen Baum schleudert, 884

12.01.1987

Eine befreundete Frau hat ein sehr schönes Pferd gekauft, aber sie lässt weder mich noch andere Leute an die Pferdeboxe heran. Ich habe das Gefühl, das Pferd sei in Wirklichkeit mein Hund (Billy), 885

07.05.1987

Ich lasse einen Teil von mir mit einem Erdrutsch mitgehen, weil ich gern wüsste, was unten vor sich geht, 889

27.06.1987

Türen fliegen von selber auf. Es ist eine Art Erdbeben, 891

23.08.1987

Meine verstorbene Tante O. steigt an Fensterbalkonen auf und ab. Meine Mutter lobt die Geschicklichkeit ihrer Schwester, was mich überrascht, 897

23.08.1987

Es ist, wie wenn meine tote Grossmutter hier gewesen wäre, und ich ängstige mich vor der wie medial aufgeladenen Atmosphäre, 899

23.08.1987

Meine Mutter und meine Schwester M. schlafen in einer Bibliothek. Aber die Mutter wohnt gleichzeitig an einer Strasse gegenüber, 898

07.09.1987

Mein Sohn steigt in die Puppenfigur, die ich hergestellt habe. Aber ich fühle Unbehagen, weil er sich klein macht, 902

18.09.1987

Ich wohne in einem alten Haus, abseits vom Trubel. Es ist vielleicht eine alte Mühle, 903

25.09.1987

Ich bin mit einer schwarzen Frau verheiratet. Sie sagt, sie kenne mich schon lange und stellt mir Fragen, 906

27.09.1987

Ich besuche das Ritterhaus und stelle fest, dass nun grosse ausgebaute Wohnungen darin sind und die Zimmer grösser als früher, 907

27.09.1987

Ich besuche das Ritterhaus und stelle fest, dass das Treppenhaus mit bestem Holz erneuert wurde. Die steile Holztreppe ist nicht mehr da, 907

24.11.1987

Ich suche Kleider für das Baby, das mir nackt zur Pflege übergeben wurde, 912

24.11.1987

Ich lebe in einer Wohnung mit vielen Zimmern, weiss aber selber nicht, wie viele es sind, 912

31.12.1987

Auf einem Herrschaftssitz altenglischen Stils, der einem wie alterslosen Onkel zu gehören scheint, verbringe ich Ferien, 914

31.12.1987

Auf dem grossen Landgut, das meinem Familienclan zu gehören scheint, gibt es eine Baumschule, 914

31.12.1987

Ich befinde mich auf einem Herrschaftssitz altenglischen Stils. Er gehört einem alterslosen Onkel oder meinem Familienklan, 914

31.12.1987

Ich halte mich ferienhalber auf einem Herrschaftssitz mit Nebengebäude und grossem Gutshof auf, zu dem eine Baumschule und ein Weinberg gehören. Der Gutshof gehört einem alterslosen Onkel oder dem Familienclan, 914

31.12.1987

Neben dem Waschhaus lebt ein mächtiger Bison in einem grossen Gehege, das in den Urwald übergeht, 914

31.12.1987

Im Waschhaus gibt es verborgene Türen mit beschrifteten unleserlichen Klappen. Dahinter wird ein Gehege mit Urtieren sichtbar, das an den Urwald angrenzt, 914

31.12.1987

Ein Mann sagt, das Hemd meines 9-jährigen Sohnes rieche so gut, ich erkläre, es sei von Hand gewaschen, 914

31.12.1987

Der grosse Gutshof eines alterslosen Onkels, auf dem sich auch Wildkatzen und ein mächtiger Stier oder Bison aufhalten, grenzt an einen Urwald, 914

06.01.1988

Eine Katze hat mit ihren Krallen meinen Polsterstuhl durchbohrt, auf dem ich sitze. Ich ertränke sie samt Polsterstuhl, 915

09.01.1988

Die Königin Elisabeth von England sagt zu mir, sie sei über die Situation der Frauen im Bild, 916

09.04.1988

Eine Glastüre lässt den Blick auf ein Mädchen im Kindergartenalter zu. Das Mädchen signalisiert, dass es aus dem Glashaus hinaus will, aber jemand hindert es daran, 917

27.08.1988

Das zirka 2-jährige Kind, das ich fürs Begräbnis anziehe, gibt plötzlich Zeichen von Leben von sich, 918

02.09.1988

Ein Frosch schreit mit menschlicher Stimme und in höchster Not aus einem See, 919

02.09.1988

Ein Frosch schreit mit menschlicher Stimme und in höchster Not aus einem See, 919

02.10.1988

Es scheint mir, meine Mutter sei in einem halb getrockneten Grasbüschel verborgen. Ich hebe das Büschel auf, da formt es sich zu einem kleinen Körper, zu Mutters Körper, 920

28.10.1988

Ich erfahre, dass eines der Drillinge habe geopfert werden müssen, weil eines im Geburtskanal stecken geblieben sei, 921

28.10.1988

Ich versorge ein neugeborenes dunkelhäutiges Mädchen. Das Kind lächelt mich an, 921

28.10.1988

In einer urwaldartigen Gegend ist eine Frau unterwegs. Ich mache mir Sorgen, weil ihr eine Zwillingsgeburt bevorsteht und ein Unwetter im Anzug ist, 921

01.11.1988

Ein neugeborenes dunkelhäutiges Mädchen lächelt mich an, 922

01.11.1988

Ich suche eine Türe zum Ausgang, aber es folgen immer weitere Türen. Die vierte Türe führt ins Freie, 924

01.11.1988

In der Grossküche, in der eine Freundin am Waschen ist, kann ich meine eigene Wäsche mitwaschen, 922

06.11.1988

Ein Baby ist so winzig klein, dass es ganz nahe am Körper getragen muss. Fast wäre es in meine Hose abgerutscht, 925

08.01.1989

Die Besitzerin eines Hauses mit Garten schlägt verzweifelt um sich, weil eine Enteignung vor sich geht. Ich denke, ich hätte ihr vielleicht helfen sollen, Haus und Erbe zu verteidigen, 927

08.01.1989

Eine Frau schlägt wie in Raserei um sich, während die Enteignung ihres schönen Hauses samt Garten stattfindet. Sie wird von Ärzten in Tücher gewickelt, um sie vor Selbstverletzung zu schützen, 927

09.06.1990

Eine Frau drückt einer anderen jungen Frau im Auto ein Tüchlein auf den Mund. Ich habe den Verdacht, es gehe um eine Entführung, 928

09.06.1990

Eine weibliche Stimme redet aus meinen Manuskripten. Sie sagt, ihr Name sei Sybille Röthlisberger, 928

01.11.1990

Ich habe das kleine Hündchen eines introvertierten höheren Bundesbeamten gerettet. Aus Dankbarkeit schenkt mir der ziemlich ältere Mann «verwertbare Papiere», 929

01.11.1990

Zum obersten Stockwerk des Bundeshauses führt keine Treppe. Das Bundeshaus ist ein vielgestaltiges Haus, in dem u.a. auch das Stadttheater untergebracht ist, 929

21.01.1991

Es steht die Beerdigung einer Person bevor, die ein hohes Alter erreicht hat, sie war «satt vom Leben», 930

21.01.1991

Eine Referentin des iff-forums liegt tot im Sarg. Aber ich denke, ihr sei vielleicht nur ein «Bissen im Hals» stecken geblieben, 930

29.10.1991

In einer Arena sehe ich einen Kreis aus Sand vor mir und überlege, was hier gespielt wird. Der Politiker, der neben mir sitzt, ist mir suspekt, 933

08.04.1992

Ein Boot versinkt samt Mann im Wasser, ich tauche und kann Mann und Boot an Land ziehen, 936

21.08.1992

Meine Mutter ist positiv verändert. Nur ein Bein tue nicht richtig, 939

21.08.1992

Aus dem Familiengarten trage ich einige Sachen ins Haus, unter anderem eine halbvolle Weinflasche, 939

21.08.1992

Das Haus mit Garten, das meiner Familie gehört, ist schön. Es ist geräumig, die Mutter ist wieder da und stärker bei sich selber als früher. Ich freue mich, 939

14.01.1993

Ich gerate in eine spezielle Küche mit einer roten Kochplatte. Es heisst, diese Herdplatte könne zauberhafte Dinge bewirken. Meine Kantonsrats-Kollegin Vreni Z. ist auch hier, 942

26.02.1994

Eine Gastprofessorin aus den USA sitzt mit übergeschlagenen Beinen in einer Wiese und hält ihre Vorlesung, 946

26.02.1994

Eine Gastprofessorin aus den USA verlangt vom Abwart der Universität eigene Schlüssel zu Universitätsräumen. Zu meinem Erstaunen erhält sie diese Schlüssel, 946

19.04.1994

Ein Mann schlingt drohend seine Beine um meine Hüfte, weil ich eine Asiatin vor ihm geschützt habe, 948

11.05.1994

Ich soll drei Situationen von C.G.Jungs Verhalten beurteilen. Jung selber hat mich dazu aufgefordert, 951

03.09.1994

Ich gerate unbeabsichtigt in eine hell erleuchtete Küche im Haus nebenan, in das ich demnächst zügeln werde. Mehrere Frauen sitzen einträchtig an einem Küchentisch, 952

27.11.1994

Vor unserem Haus hat sich ein Krater aufgetan, der fast senkrecht abfällt. Es heisst, das Haus sei nur darum nicht in den Krater abgerutscht, weil man für den Bau viele Tonnen Material verwendet habe. Nur Mutters Häuschen steht schief, 953

25.12.1994

Frauen lachen vor dem Abort, in dem ich mich aufhalte. Sie können hinein sehen, da das Klosett erhöht steht, 955

10.01.1995

Ich spüre ein geflügeltes Wesen über meinen Schultern. Es berührt mich sanft, 956

03.02.1995

In einer Hausapotheke finde ich nur altes Zeug. Auch die Heilsalbe fehlt, die ich für ein Kind suche, 958

06.03.1995

Die Ärztin Ilse Sch. sagt, sie möchte aus dem Kloster austreten, aber sie habe keinen Beruf gelernt, 961

06.03.1995

Ich habe mich im Stockwerk geirrt und werde in ein unteres Stockwerk geführt. Dort werde ich von einer Klosterfrau empfangen, 960

18.03.1995

Ich habe meine verlorene Singstimme wieder erhalten und denke, dies sei auf die gute Resonanz in der Kirche zurück zu führen, 963

12.11.1995

Kinder haben an der Haustüre geläutet, können aber nicht gesehen werden. Ich sage, es wäre unvorsichtig, die Türe zu öffnen, ohne die Kinder gesehen zu haben, 967

12.11.1995

Auf einem Tisch des Hotels, in dem ich logiere, liegt ein Kartenspiel auf dem Tisch. Das Spiel heisst: "Die Welt neu erfinden". Ich lache laut über die Idee, 966

12.11.1995

Ich bin auf dem Weg nach Einsiedeln, 966

17.02.1996

Mein Sohn oder mein Bruder G. sollen bei der Restaurierung einer Strasse mitgearbeitet haben, 970

30.03.1996

Eine junge Frau trägt an ihrer Hochzeit ein weisses Kleid und wird kritisiert, weil sie kürzlich ein Kind geboren hat, 971

30.06.1996

Eine befreundete Psychotherapeutin sagt, ihre Tochter wolle nun Diplomatin werden, 973

13.01.1997

An ein Mehrfamilienhaus ist ein kleines Häuschen mit Holzverschalung angebaut. Das Häuschen gehört meinem Bruder G., 978

13.01.1997

Mein Bruder G. zeigt auf ein kleines Häuschen mit neuer Holzverschalung, das an ein Mehrfamilienhaus angebaut ist, wo er nun wohne, 978

22.02.1997

Mit dem vom Konto abgehobenen Geld und dem Zahltag, der grösser ist als erwartet, trage ich nun ziemlich viel Geld bei mir. Männer mustern mich in unangenehmer Weise und verlangen dann, dass ich meine Tasche öffne, 980

22.02.1997

Von aussen war die Kirche unsichtbar, in die ich geraten bin. Sie gehört zu einem ausgestorbenen mittelalterlichen Städtchen, 982

22.02.1997

Ich höre Stimmen aus dem unsichtbaren Teil einer Kirche. Es scheinen Renovationsarbeiten in Gang zu sein, 982

22.02.1997

Ich bin in ein mittelalterliches Städtchen geraten, das wie ausgestorben ist. Das Städtchen gefällt mir, und ich frage mich, warum es nicht renoviert wird, 981

25.04.1997

Im Museum befindet sich eine weibliche Mumie. Bei näherem Hinsehen entpuppt sie sich als eine blühende junge Frau. Der Wärter sagt, ich solle ihr ein normales Leben ermöglichen, 987

10.01.1998

Meine verstorbene Mutter begegnet mir als eine dörflich gekleidete Frau voller Spannkraft, 989

07.10.1998

In einem Bilderrahmen sehe ich meine Mutter. Sie wirkt zuerst schlafend oder tot, später frisch und verjüngt, 990

04.04.2001

Die zwei Klosterfrauen, denen ich begegne, scheinen zu ihrem Pflanzgarten oder zu einem Bauplatz einer kirchlichen Institution unterwegs zu sein, 991

04.04.2001

Die Küche einer grösseren Institution sei erst zur Hälfte renoviert, erklärt mir eine Klosterfrau, die dort arbeitet, 991

04.04.2001

Zwei Klosterfrauen sind unterwegs zu einem Pflanzgarten oder Bauplatz , 991

27.11.2001

Meine Mutter hat schöne Teppiche in meine Wohnung gelegt. Ich freue mich, möchte sie aber anders anordnen, 992

04.03.2002

Ein mumifizierter Hund befindet sich gleichzeitig in einem Museum und im Wald. Er trägt eine verrostete Eisenkette um den Hals. Weil er Anzeichen von Leben zeigt, stelle ich Wasser vor ihn hin, obgleich ich scheel angesehen werde, 994

04.03.2002

Aus dem Mund eines mumifizierten Hundes kommt Wasser heraus. Ich stelle ihm eine Schale mit Wasser hin in der Meinung, er beginne wieder zu leben, 994

04.03.2002

Ich stelle eine Schale Wasser vor einen mumifizierten Hund, weil er Anzeichen von Leben von sich gibt, 994

04.03.2002

Ein zirka 12-jähriger Knabe hat sich aus einem mumifizierten Hund entwickelt, 994

20.05.2002

Meine 18/20-jährige Tochter beansprucht mich für ihre Arbeit, obgleich ich mich selber in einer schwierigen Situation oder sogar in einer Notlage befinde. Ich ärgere mich über sie, 995

25.06.2002

Ich weiss, dass ich mit einer Frau verheiratet bin und dass sie oder wir zusammen vier Kinder haben, 997

19.10.2002

Zwecks Wechsel ihres ausländischen Geldes erkundigt sich eine Klosterfrau nach einer Wechselstube, 999

19.10.2002

Die Leiterin einer Institution für jugendliche Mädchen scheint Klosterfrau zu sein sowie Ausländerin. Die Frau will mir ihren Namen nicht sagen, 999

19.10.2002

Es heisst, eine mongoloide Jugendliche kenne den Weg zur Wechselstube, sie kenne sich in der Stadt sehr gut aus. Sie soll ihn einer Klosterfrau zeigen, 999

19.01.2003

Eine Ratte signalisiert Durst, nachdem sie sich gesättigt hat, wie ich es von meinen Hunden kenne. Ich stelle ein Glas Wasser vor sie hin, das sie gierig leckt, 1001

19.01.2003

Ich stelle ein Glas Wasser vor eine durstige Ratte, obgleich ich riskiere, von ihr gebissen zu werden, 1001

05.03.2003

Ich sage zum Vater eines 18-jährigen Schwarzen, seinem Sohn gehe es nicht gut. Ich denke, er leide an einem Kulturschock. Ich weiss nicht, warum Vater und Sohn in der Schweiz leben, während die Mutter in ihrer urtümlichen Kultur in den USA verblieben sei, 1003

11.03.2003

Es kommen mir drei schwarz vermummte Frauengestalten entgegen. Die eine der Frauen hebt ihren Schleier und stellt mir Fragen, 1004

16.03.2003

Meine Schwester St. hat mir von einer unscheinbaren Ärztin erzählt, die über Dorf und Leute Bescheid wisse, das ich besuche. Die Ärztin sucht mich auf und sagt, sie könnte mir behilflich sein, 1005

03.04.2003

Ein Pfarrer sagt zu meiner Boxerhündin, sie gehöre ins Gehege vor der Kirche. Aber die Hündin lässt sich nicht ins Gehege hinein jagen, 1006

03.04.2003

Ich gehe in eine Kirche, wie um in den hinteren Reihen einen Platz für einen Anlass zu besetzen, 1006

27.04.2003

Ich höre eine Singstimme von grosser Eindringlichkeit. Es ist Agnes Heller, die ein Lied in englischer Sprache singt, aber zugleich ist es die Stimme von Edith Piaf, 1008

24.05.2003

Beim Einschlafen höre ich eine lautlose Stimme sagen: «Diese Seele ist dir anvertraut» oder etwas Ähnliches, 1010

01.09.2003

Ich öffne alle Fenster in einem alten Haus, als ob ich längere Zeit abwesend gewesen und nun nach Hause gekommen wäre, 1005

01.09.2003

Ich höre Orgelspiel und glaube den Mann zu kennen, der die Orgel spielt. Der Mann ist in den Fünfzigern, 1055

11.10.2003

Es zieht mich gefährlich hinunter ins Meer, das zugleich das Feld ist, auf dem eine grosse Getreideernte stattfindet, 1060

11.10.2003

Ein weiblicher Jung-Elefant liegt neben meinem Arbeitszimmer am Boden und später im Garten wie mein Hund. Das Tier will herein kommen, aber ich sage, es solle draussen bleiben, da legt es sich wieder hin. In seiner Massigkeit stellt es eine Gefahr für mich dar, 1058

10.12.2003

Meine Freundin Hanni B. öffnet alle Fenster in ihrem gediegenen Wohnraum, und ich kann sehen, dass einige Glasscheiben stark verschmutzt, sind 1070

23.02.2004

Der Pöstler hat einen jungen blätterlosen Baum vor meine Wohnungstüre gestellt, vermutlich eine Buche. Weil der Baum aber bis ins obere Stockwerk ragt, will ich ihn draussen einpflanzen, 1076

12.04.2004

Handwerker entdecken in meinem Wohnschlafzimmer verschiedene Kabeldosen und Anschlüsse. Ich selber weiss nichts davon und auch nicht, wie sie zu benützen wären, 1077

04.06.2004

Ich trage Brot in ein grösseres Haus und frage den Portier, wohin ich es bringen soll, 1085

17.10.2004

Eine rüstige ältere Frau trägt eine weisse Kopfbedeckung in Form eines Ruderbootes oder Kuhhornes, 1092

29.11.2004

Ich laufe bekannte Wege und Strassen ab und denke erfreut, dass ich nun den «unteren» Weg schattenhalb im Heimatdorf gehen könne und zugleich den «oberen» Weg sonnenhalb im heutigen Wohnort, 1095

19.03.2005

Im St.Galler «Riethüsli» komme ich nach einer scharfen Kurve zu einer kurvigen Strasse, die bergabwärts verläuft und durch felsige Höhlen führt, die durchbrochen sind und Tageslicht einlassen, 1106

20.07.2005

In verschiedenen Räumen treffe ich auf gut gemalte Portraits von Frauen. Zuletzt auf das Portrait einer Frau, deren Mundpartie fast schwarz gemalt und der Mund kaum sichtbar ist, 1115

18.09.2005

Eine Frau sagt, ihre Tochter lehne den Kauf des Hauses nebenan ab: Es habe zu wenig Holz. Gegen die Küche mit den vielen Schränken und dem Kochherd in der Mitte hat sie nichts einzuwenden, 1119

24.09.2005

Mit anderen Leuten bin ich unterwegs. Es geht bergaufwärts und über kleinere Kletterpartien, die ich in der Gruppe und am Seil ohne weiteres mitmache (ich bin 73-jährig), 1120

06.10.2005

Weil die vier- bis fünfjährige Christine meines früheren Kinderheims eine gute Schwimmerin ist, lasse ich sie am See frei laufen. Sie fällt in den See, schwimmt aber mit kräftigen Zügen unter Wasser in Richtung Ufer, 1121

13.10.2005

Aus einem Fischteich werden Fische in ein grösseres Gewässer eingelassen. Ich sehe immer mehr Fische nach aussen schwimmen und denke, der Teich müsse sehr viel tiefer sein als ich meinte. Das grössere Gewässer könnte ein See sein. Eine spezielle Einrichtung scheint dafür zu sorgen, dass die Fische beisammen bleiben, 1122

17.10.2005

Ich schwänze die Schule, weil ich mich entfremdet fühle, beginne aber zu schreiben. Nach einigen Stunden höre ich meine Schwester M. kommen und denke, sie sei geschickt worden, um nach meinem Verbleib zu sehen oder mich zu holen. Aber sie geht ins hintere Zimmer, ohne mich zu beachten, 1124

01.11.2005

Ich befinde mich an einer Mauer oder einem Fels, an dem kein Weg vorbei führt. Ein Vorwärtskommen ist nur entlang der Handgriffe möglich, die in den Stein eingelassen sind. Ich suche tastend nach den Eisengriffen, die von einer weissen Masse zugedeckt sind, und freue mich, dass ich die ersten drei Griffe zielsicher erspüre und die Richtigkeit meiner Erinnerung bestätigt wird, 1125

28.11.2005

Auf dem Weg zum Einkaufen spiele ich mit einem Fussball vor mich her. Ich darf den schönen neuen Fussball nicht verlieren, weil er einem Knaben gehört, und es nicht sicher ist, ob ich ihn überhaupt benützen dürfte. Der Knabe hat ihn für etwas bekommen, vielleicht für eine Leistung, 112

09.01.2006

Während ich auf der Strasse zwei kleine rundliche Dinge aufhebe - vielleicht ein Emblem und ein Blatt - hält neben mir ein roter Sportwagen. Daher ändere ich meine Richtung. Der Mann am Steuer ändert ebenfalls seine Fahrtrichtung und fährt mir nach. Da ich dies als eine Bedrohung empfinde, erinnere ich mich, dass ich fliegen kann, und freue mich, dass es immer noch geht. Später gehe ich zu Boden und steige in den Bus zu meinem früheren Wohnquartier in St. Gallen, 1127

15.01.2006

Nachdem die Wohnungen in unserem Haus modernisiert wurden, heben Männer im Erdgeschoss sehr viel Erde aus, wie wenn der Boden um einen halben Meter tiefer gelegt werden sollte für eine weitere Wohnung. Ich denke mit Bedauern, dass die Leute dann nicht auf ebener Erde wohnen könnten, 1128

15.01.2006

Anstatt im Kleinbus mit anderen Leuten stehe ich plötzlich allein und ohne Taschen auf einer unasphaltierten Strasse. Linkerhand, wo einige Wanderer heraufkraxeln, geht es steil hinunter. Der steile Weg daneben scheint eher die Spur eines Wildbachs zu sein. Ich frage nach dem richtigen Weg, wähle dann den weitläufigeren weniger steilen Weg und habe das Gefühl, mein Ort wäre in einigen Stunden zu erreichen, wie von der Rigi zum Vierwaldstädtersee, 1129

17.02.2006

Ich sitze am Laptop und rätsle, wie ich den Text in den Blättermodus bringen könnte, das heisst vom Hintergrund in den Vordergrund, ohne dies in Handarbeit für jeden einzelnen Datensatz tun zu müssen und ohne zu riskieren, dass Inhalte an falsche Stellen geraten, 1130.

23.02.2006

In der Küche einer Bäuerin liegen durch eine halbhohe Holzwand abgeteilt zirka acht Kinder im Schulalter zum Mittagsschlaf. Ich wundere mich, dass sie so ruhig liegen, da Kinder dieses Alters einen solchen Schlaf kaum benötigen oder wünschen. Das reglose Verhalten der Kinder kontrastiert merkwürdig zur Beweglichkeit ihrer Mutter, 1131

02.03.2006

Einem zwei- bis dreijährigen Knaben ist ein Stück des Gebäcks aus Blätterteig im Hals stecken geblieben. Weil mich dünkt, demnächst würde er ersticken, wenn nichts geschieht, greife ich in seinen Mund und kann das Ding, das nun eine feste Beschaffenheit hat, ohne weiteres fassen und heraus ziehen, 1132

26.03.2006

Ich habe das Gefühl, es sei mir gelungen, einige Früchte in ein Backverfahren einzubringen, bei dem dies vorher nicht möglich war und freue mich. Nachdem drei Bleche fürs Backen vorbereitet sind, schwant mir, dass viel zu wenig Früchte darauf sind und ich überlege angestrengt, wie dies zu ändern wäre, 1133

16.04.2006

Zuoberst auf meinem Büchergestell hat sich ein kleiner Vogel eingenistet. Ich öffne wie immer das Fenster, damit er hinaus fliegen und sich versorgen kann. Aber später sitzt an seiner Stelle ein hundeähnlicher Welpe im Nest, und ich habe den Verdacht, er habe den Vogel aufgefressen. Ich überlege, wie ich das unerwünschte Tier loswerden könnte (es würde vielleicht beissen). Auffallend ist sein Breitmaul, und es ist mir unheimlich, zu was es sich entwickeln könnte, 1135